Archiv für den Monat: Juni 2014

Zugang zur Generation Y – Berliner Bank und Kreativ-Nachwuchs diskutieren Konzepte für den Bankkunden der Zukunft

Berliner Bank | Workshop Szenischer Raum | TU Berlin

Foto: deckbar

Die Marketing-Abteilung der Berliner Bank beauftragte Szenografie-Studierende der TU Berlin, Ideen zu entwickeln, wie man die Gen Y in Berlin für das Thema Finanzen interessieren und für ein Beratungsgespräch in einer Bankfiliale motivieren kann.  Szenografen und treibhaus-Konzeptioner kamen zu einem Wochenenend-Workshop zusammen und arbeiteten 2 Tage lang intensiv in kleinen gemischten Teams. Am dritten Tag wurde vor Dozenten und Kunden präsentiert. 3 leitende Mitarbeiterinnen der Berliner Bank erlebten 6 Ideen-Konzepte von jungen Menschen, die als typische Vertreter der „Gen Y“ selber ein eher distanziertes Verhältnis zu  Bankprodukten haben.

Gabriele Hans, Managerin Angebotsmarketing und Markenkommunikation, hat das Projekt initiiert  und engagiert begleitet. Wir fragten sie nach ihren Eindrücken:

treibhaus 0.8: Frau Hans, welche Erwartungen hatten Sie im Vorfeld an die Zusammenarbeit von Berliner Bank mit Studententeams von TU und treibhaus 0.8?

Berliner Bank | Workshop Szenischer Raum | TU Berlin

Foto: deckbar

G.H.: Wir merken im geschäftlichen Alltag, dass sich insbesondere junge Leute wenig mit Finanzthemen und der Notwendigkeit für ihre eigenen Zukunft vorzusorgen auseinandersetzen. Uns hat daher interessiert, wie die sogenannte GenY über Banken denkt und welche Angebote für sie relevant sind. Zentral war dabei für uns die Frage, was wir tun können, um mit der Zielgruppe in den Dialog zu kommen und ihr den Zugang zu unseren Beratungsleistungen zu erleichtern. 

Was lag also näher, als dieses Thema mit dem kreativen Nachwuchs aus der Zielgruppe aufzugreifen und in einem zwanglosen Rahmen ergebnisoffen zu diskutieren.  

Berliner Bank | Workshop Szenischer Raum | TU Berlin

Foto: deckbar

treibhaus 0.8:  Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit den Studierenden erlebt?

G.H.: Wir haben uns im Vorfeld einen Austausch gewünscht, der frei von allen Zwängen und Rollen sein sollte, die es üblicherweise zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer gibt. So entwickelte sich schnell ein überraschend kontroverser und offener Austausch, den wir nicht zuletzt wegen seiner Authentizität als sehr wertvoll empfunden haben. Schön, dass sich alle Beteiligten darauf eingelassen haben.

treibhaus 0.8:  Wie fanden Sie die sechs präsentierten Ideen?

G.H.: Sehr inspirierend! Jedes Team hat sich dem gestellten Thema aus einer ganz eigenen Perspektive gestellt und spannende Ansätze entwickelt, die eine gute Basis für Weiterentwicklungen bieten.

treibhaus 0.8:  Mit welchen Learnings und Inspirationen gehen Sie nach dem Ausflug in die Welt der jungen Kreativen wieder zurück ins Büro?

treibhaus 0.8, Berliner Bank, Studiengang Bühnenbild szenischer Raum

Foto: deckbar

G.H.: Die GenY ist eine extrem kritische Zielgruppe, mit einem distanzierten Verhältnis gegenüber Finanzdienstleistungen. Diese Distanz gilt es durch kontinuierliche Dialogangebote aufzubrechen, die überall dort unterbreitet werden müssen, wo sich die Zielgruppe bewegt: im öffentlichen Raum, im häuslichen Umfeld oder im Internet. Neben Finanzthemen kann und soll es dabei auch um die glaubwürdige Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen gehen, die die Zielgruppe bewegen.

Um das Vertrauen der jungen Leute zu gewinnen, müssen die Bankmitarbeiter also auch mal raus aus der Filiale, in das unmittelbare Umfeld der GenY.

Bei der Beratung stehen Transparenz und Offenheit und die verständliche und unverbindliche Unterbreitung von Angeboten im Fokus. Die Zielgruppe will überzeugt und nicht überredet werden.

Dieser klare Wunsch nach einem Austausch von „Mensch zu Mensch“ hat uns bei der vermuteten Online-Affinität der Zielgruppe ein wenig überrascht, aber auch sehr gefreut. Bestätigt sie doch unser Geschäftsmodell  einer filialgestützten Bank, mit modernen SB-Services und Online-Zugangswegen.  

Das Interview führte Annette Beyer. 

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Halbnackte Fans, ein gratis Outfit und ein Megafon

Welche Message verbirgt sich hinter der ‚Seminaked-Party‘ des spanischen Modelabels Desigual?

Mitten in der Berliner City, 8:00 Uhr und gefühlte 8° Celsius – bis jetzt ist eigentlich nichts Außergewöhnliches an der Szenerie vor dem Desigual-Store zu erkennen. Der Eingang wird durch rot-weiße Luftballons geschmückt und entlang der Ladenfront hat sich eine kleine Warteschlange gebildet – also ein ganz normales Marketing-Event zu Beginn des Summer Sales?
treibhaus 0.8, Desigual Berlin, Seminaked Party, Event
Dass die Menschen in der Schlange ganz normal angekleidet sind, Kaffee trinken und sich über das schlechte Wetter unterhalten wäre in einer vergleichbaren Situation eigentlich gar nicht erwähnenswert, hier allerdings schon: In der Pressemitteilung der Agentur Cly Communication heißt es, man erwarte zur ‚Seminaked Party‘ bereits ab 8:00 Uhr etwa 300 halbnackte Menschen, die darauf warten von Desigual gratis eingekleidet zu werden nach dem Motto ‚Zieh Dich aus! Und Desigual zieht Dich wieder an‘ – bisher scheint dieser Aufforderung aber noch niemand so richtig folgen zu wollen.
treibhaus 0.8, Desigual Berlin, Seminaked Party, Event
Einen  Kaffee später kommt Bewegung ins Spiel. Das Ladentor fährt hoch, aus dem Inneren kommt Musik und durch ein Megafon erklären gut gelaunte Mitarbeiter die Spielregeln: Alle in der Schlange müssen sich ausziehen – natürlich nicht ganz – die ersten 100 bekommen eine Nummer zugeteilt und dürfen sich vor der offiziellen Ladenöffnung zwei Bekleidungsstücke aussuchen. Aber auch der Rest geht nicht leer aus – alle anderen ’seminaked‘ Fans bekommen 50 Prozent Rabatt auf ihren Einkauf. Nach einem mutmachenden Animationsprogramm via Megafon geht’s los. Die Menschen in der Schlange entkleiden sich anfangs etwas zögerlich und einige Journalisten beginnen fleißig Fotos zu schießen.
treibhaus 0.8, Desigual Berlin, Seminaked Party, EventHalbnackte Kunden, gratis Kleidung, laute Musik und ein Megafon – das Konzept scheint aufzugehen und kurz vor 9:00 Uhr stürmen die ersten ’seminaked‘ Fans in ausgelassener Partystimmung in den Desigual-Store. Umgeben werden sie von immer mehr Journalisten, die durch den besonderen Schnappschuss und einzelne O-Töne von der Stimmung bei diesem etwas anderen Marketing-Event berichten wollen. Aus Sicht der Agentur ist klar – die Seminaked Parties by Desigual sind ein großer Erfolg und das nicht nur in Berlin. Überraschend sei vor allem wie viele unterschiedliche Menschen bei der Aktion mitmachen.
treibhaus 0.8, Desigual Berlin, Seminaked Party, Event

treibhaus 0.8, Desigual Berlin, Seminaked Party, Event

 

Neben viel nackter Haut, einigen irritierten Passanten und 100 glücklichen Besitzern eines neuen Outfits für den Sommer bleiben nach dem Event allerdings wenig Eindrücke von der Marke und dem Lebensgefühl Desigual. Die ausgelassene Partystimmung geht dann auch bei manchen Fans schnell in den ganz normalen Shopping-Stress an den Kleiderstangen und Wühltischen über. Am Ende muss wenigstens niemand seminaked bei der Kälte nach hause gehen. (fm.)

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Lauter Dreamteams: treibhaus 0.8-Konzeptioner plus TU-Szenografen

 Berliner Bank | Workshop Szenischer Raum | TU Berlin Berliner Bank | Workshop Szenischer Raum | TU Berlin
Fotos: deckbar
Zum 6. Mal gestaltete das treibhaus 0.8 mit dem Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum an der TU Berlin einen gemeinsamen Wochenend-Workshop. Das Prinzip:  Kleine gemischte Teams aus Konzeptionern und Szenografen erhalten ein Briefing mit einer räumlichen Kommunikationsaufgabe und entwickeln über 2 Tage eine Idee.  Dabei nutzen sie die großzügigen Dachatelierräume der TU und bauen statt PowerPoint Präsentationen anfassbare Raum-Modelle und hübsche analoge Storybooks.

  Berliner Bank | Workshop Szenischer Raum | TU Berlin  Berliner Bank | Workshop Szenischer Raum | TU BerlinFotos: deckbar
Am dritten Tag präsentiert jedes Team vor einer Jury aus TU- und treibhaus 0.8 Dozenten. Diesmal waren auch Marketing-Mitarbeiter der Berliner Bank dabei, denn diese hatte das Workshop-Projekt engagiert unterstützt. Nach jeder Präsentation gab es ein fundiertes Feedback an das Team und fast immer auch eine spannende Diskussion.

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Das tierische Agentur-Portrait

Diesmal: Konzeptions-Volontärin Lina über ihre Agentur Pure Perfection in Wiesbaden
Jede Agentur ist ein eigenes Biotop …
… ein perfekt organisierter Ameisenstaat, ein Korallenriff voll prachtvoll schillernder Exoten, eine endlose Wüste mit ein paar stacheligen Kakteen – oder etwas ganz anderes?
Pure Perfection ist für mich wie …
Lina: … eine Blumenwiese mit Bienchen, Käfern, Schmetterlinge und Blumen. Alles vertreten!
Wieso ?
Lina: Weil wir alle ganz unterschiedlich sind und arbeiten. Auf einer Blumenwiese mit unterschiedlicher Flora und Fauna ist alles vertreten, was man hier auch findet. Den bunten Schmetterling, die fleißige Biene, den Schädlingsbekämpfer, der Untergrundkämpfer und der Repräsentator. Es gibt einfach alles und zusammen ergibt das ein stimmiges Gesamtbild und irgendwie auch eine Abhängigkeit untereinander… Wir sind schon eher ein bunter Haufen, ein lauter bunter Haufen, nicht zu übersehen und können durch ein perfektes Zusammenspiel eben auch viel gestalten und umsetzen.

pure perfection fassade

Pure Perfection Agentursitz

Kreative sind eine eigene Spezies ….
… Fische im Wasser,  Zirkusäffchen,  Kampfstiere mit einem roten Tuch vor den Augen,  Küchenschaben  – oder etwas ganz anders ? 
Bei Pure Perfection fühle ich mich …
Lina: … wie eine Fledermaus, oder so ein Tierchen was gut Wärme abkann, da wir gerade unters Dach, in die oberste Etage gezogen sind … vielleicht ein Salamander. Eine Kollegin sagte wir Kreative seien zarte Ostereier mit Nougatfüllung, ich lass das mal so stehen.
Wieso ?
Lina: Wir in der Konzeption sind die jüngste eigenständige Abteilung bei Pure Perfection. Die Daseinsberechtigung haben wir uns somit erarbeitet und jetzt mischen wir überall ein bisschen mit. Meine Aufgaben sind sehr vielseitig und dadurch wünschte ich mir manchmal das Wissen eines Optimus Primes . (Transformer, wisst ihr noch der Film, aus dessen Cast Megan Fox geworfen wurde…)

Lina richter (4)

Konzeptionsvolontärin Lina

Sage mir, welches Haustier du liebst und ich sage dir, wer du bist.
… das Schoßhündchen, die ergiebige Milchkuh, den gelehrigen Papagei, den genügsame Esel – oder etwas ganz anderes.
Die meisten Kunden von Pure Perfection hätten am liebsten ….
Lina: … einen gut organisierten Bienenstock. Oder manchmal einen Leitwolf.
Wieso ?
Lina: Will nicht jeder Kunde eine gut strukturierte und organisierte, fleißige Agentur?
Dafür gibt es bei uns Listenschreiber, Oberhandbehalter, Konfektionierer, Macher, Lieferantenkoordi-natoren, Kundenansprechpartner, gute Seelen etc.
Seit ich hier bin, hab ich noch niemanden zu einem Kunden Nein sagen hören. Die Zusammenarbeit ist aber auch meistens so gut, dass man das ungerne machen möchte, weil meine Kollegen die Kunden hier teils seit Jahren kennen. Manche Kunden brauchen und wünschen sich aber auch eine Art Leitwolf, der die Fäden in die Hand nimmt und einfach macht. Also sind wir wieder absolut transformierbar. Jeder Kunde bekommt eine eigene Behandlung und Ansprache, das kann man schlecht pauschalisieren.

Letzte Frage: Du bist ein Blindfisch und wirst an einen unbekannten Ort entführt. Woran würdest du blind erkennen, dass du dich bei Pure Perfection befindest?
Lina: Die knatschenden Dielen wären schon mal das erste Zeichen, dann noch Lachen und viele Stimmen plus das meist zweistimmige Hundegebell, dann weiß man, dass man bei Pure ist. Wenn einem dann noch ein fröhliches „Guten Morgen“ von unserer Evi entgegenschallt, dann Jackpot! – Welcome to Pure Perfection! www.pureperfection.com  

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Design Experience – ein neues Kongressformat inspiriert Kreative

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Das ADC-Festial bot in diesem Jahr erstmals einen zweiten Kongresstag. Dank Adobe-Sponsoring gab es zum Teil hochklassige internationale Referenten bei Ticketpreisen, die auch für Junioren bezahlbar waren. Die treibhaus 0.8-Volontäre waren in Hamburg dabei und berichten über die interessantesten Vorträge:

Sara, Agentur insglück, Berlin über
Bruce Duckworth, Creative Director Turner Duckworth, London und San Francisco:
The way we think 
Bruce Duckworth beschreibt wie sich die Marke vom 20. bis zum 21. Jahrhundert tief verändert hat: Die Marke ist transparenter, kommunikativer und inhaltlicher geworden; die Marke hat sich von reiner „Fassade“ zur „Kultur“ weiterentwickelt und als Kultur reflektiert sie die gesamte Philosophie, die Werte, das Gewand einer Unternehmen, eines Produktes oder eines Dienstes.
„The way we think“ von Duckworth und die Cases, die er zeigt, zeichnen eine sehr spannende Strecke, um gutes Design zu schaffen: Die Marke ist nicht mehr ein Mensch, wie damals für Seguela, sie ist jetzt eine ganze Kultur, eine Dynamik zwischen Leuten der gleichen Gemeinschaft, die ihren eigenen „way of life“ mit dem der anderen konfrontieren sollen. Eine Marke wird so zum Marken-Bild einer gut und konsequent konzeptionierten Lebensweise, nicht nur einer Botschaft.

Corinna – Agentur Synergy In Travel, Berlin über
Tom Littlewood,  Chefredakteur von VICE Deutschland:
From punk to global youth media company
Tom Littlewood erzählt uns, wie er mit VICE Deutschland den bestehenden Journalismus durcheinander bringt, dabei mehr als einmal einen unkonventionellen Weg einschlägt und Überzeugungstäter bei ihrer journalistischen Arbeit begleitet. Learning: Auch im Journalismus werden die Grenzen von einer neuen Generation Journalisten aufgebrochen, die mehr wollen als die pure Berichterstattung. Mitten drin statt nur dabei lautet hier die Devise.

Jonathan, Agentur insglück, Köln über
Johannes Plass,  Mutabor Design +  Wolfram Greiner, BMW Group:
BMW auf der IAA 2013 – Unendliche Fahrfreude
Der BMW-Stand auf der IAA 2013 wurde von vielen Medien als Messe-Highlight gefeiert. Johannes Plass und Wolfram Greiner sprachen darüber, wie sich die Stand-Architektur aus der Idee „Unendliche Fahrfreude“ heraus entwickelt hat. Im Laufe des Vortrags ist mir die Bedeutung der Kommunikation vor dem Event noch einmal sehr deutlich geworden. Denn ein wichtiger Erfolgsfaktor des Standes war, die starke, visuelle Leitidee des Unendlichkeit-Symbols bereits im Vorfeld der IAA-Berichterstattung zu veröffentlichen, um von vornherein Aufmerksamkeit und Erwartungen auf die Marke BMW zu richten.

Birte, Agentur facts and fiction, Köln über
Sandra Backert, Senior Retail Marketing Managerinbei adidas:
adidas Originals Flagship Store – how we bring it to life
Sandra Backert hielt ihren Vortrag in englisch, weil sie „keine Lust hatte die Präsentation in deutsch umzuschreiben!“ Das von der taffen Managerin präsentierte Konzept für den neuen adidas Flagshipsto¬re in Berlin erfüllte grundsätzlich die Erwartungen, die man hat wenn man sich einen Flagshipstore für Sportbekleidung vorstellt. Es fielen immer wieder Schlagworte wie „fun“, „authentic“ oder „energetic“, die die Marke adidas beschreiben. Der Fokus des Stores lag auf den Schlagwörtern „local and original“. Die Idee war, den Store in Berlins Nachbarchaft so zu integrieren, wie sie es bereits in New York erfolgreich mit einem Flagshipstore getan haben. Von der Fassade bishin zum Interieur soll der Store eine be-stimmte „Kiezkultur“ vermitteln. Ein junges Team aus Künstlern kündigte die Eröffnung des Stores an, indem sie einen Liebesbrief an die Stadt Berlin durch unterschiedliche Kommunikationakanäle veröffentlichten.
Die Bilder der tatsächlichen Umsetzung des Flagshipstores in Berlin Mitte waren letze-n Endes etwas enttäuschend, da man wenig von dem Konzept wiedererkannte und er doch nur aussah wie ein „großer, teurer Sportbekleidungsladen“ in Berlin Mitte.

Christin, Agentur Voss+Fischer, Frankfurt über
Axel Völker, Herausgeber des Magazins „Der Wedding“:
Der alltagskulturelle Blick im Spannungsfeld von Printjournalismus und Editorial Design
Axel Völker führt durch die Themenwelten der bereits erschienenen Ausgaben. Entgegen der häufigen Vermutung, spannende Geschichten nur im Ausland finden zu können, beweist er, dass die Inspirationsquelle auch direkt vor der Haustür liegen kann. Alles eine Frage der Perspektive: Sich Themen mit dem alltagskulturellen Blick zu widmen hilft, das Persönliche zu fokussieren und die richtigen Fragen zu stellen: Dann heißt es nicht „Was kommt auf den Abendbrottisch?“, sondern „Findet die Familie überhaupt abends zusammen?“ Die Herangehensweise ermöglicht, das Kleine im Großen zu finden und damit Geschichten erzählen zu können, die fesseln, weil sie real sind. 

Jascha,  Agentur Kontrapunkt, Hamburg über
Marc Wirbeleit, Creative Strategist @ Facebook:
Beyond Cats And Gimmicks: Designing For Facebook
Marc Wirbeleit hält in seinem Vortrag zur richtigen Nutzung von Facebook für Marken ein Plädoyer für relevanten Content und Storytelling. Das gilt vor allem für die steigende Zahl der mobilen Nutzer. Marken müssen authentische Geschichten erzählen um thumbstopper zu werden. Am besten in Form eines Bildes kombiniert mit einem kurzem Text.

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