Archiv für den Monat: Juli 2014

Warum ganzheitliche Kommunikation wirklich Sinn macht

Der Integration von klassischer PR, Online- und Eventkommunikation gehört die Zukunft. Alle reden davon. Und wie sich in dem Workshop „PR-Event und Kampagne“ von Anton Martic, (Group Head PR bei Roth &Lorenz) zeigte zu Recht. Aber nur wenige Agenturen bieten den strukturellen Rahmen, sie in die Tat umzusetzen.

Anton Martic nahm uns in dem Workshop mit auf eine imaginäre Reise in die Arbeitswelt von Kommunikationsmanagern. Aus diesem Blickwinkel betrachtet und anhand von realen Cases, analysierten wir die zentralen Aufgaben und Ziele einer ganzheitlichen Kommunikation. Schnell wurde klar, dass das Zusammenspiel von Experten aus den Bereichen klassischer PR, Event- und Onlinekommunikation gerade in der konzeptionellen Anfangsphase eine enorme Schlagkraft entwickeln kann. Kreativität trifft auf dezidierte Zielgruppenanalyse, auf Fragen, wie: Welchen Nachrichtenwert bietet das Event für Journalisten und für die Zielgruppe? Wie findet vor und nach dem Event die Gestaltung und Steuerung eines zielgerichteten Informationsflusses statt? Wie können langfristige Beziehungen zu Kommunikationspartnern mithilfe dieses Events aufgebaut werden? Und wie können wir die Geschichte nach dem Event oder der Kampagne weitererzählen?

Diese Fragestellungen sind richtig, wichtig und erweitern den konzeptionellen Horizont. Sie lassen uns weiterdenken, ermöglichen Konzepte, die über die eigentliche Aufgabenstellung hinausgehen. Unsere Erkenntnis: Agenturen, die diesen redaktionellen und kreativen Input als Mehrwert anbieten sind klar im Vorteil.

Weitere Learnings oder goldene Regeln der PR:

Erste Regel: Wenn Du nicht wirklich etwas zu erzählen hast, lass es bleiben.

Zweite Regel: Bei Pressemitteilungen gilt das KISS-Prinzip: Keep It Short and Simple!

Dritte Regel: Rufe einen Journalisten niemals montags und niemals nach 16 Uhr an.

Vierte Regel: What’s the news? Wenn Du den echten Nachrichtenwert Deines Events oder Deiner Kampagne überprüfen willst, schreibe eine Pressemitteilung.

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Wir wollen Schoko-Muffins, Liebesgeschichten und pfeifen auf die Aerodynamik – Das treibhaus 0.8 besucht BMW World und Museum

Bild Isetta BMW-World

Isetta, auch „Knutschkugel“ oder „Schlaglochsuchgerät“ genannt

München, 11 Juli 2014.
„Wenn ein Auto, dann BMW.“ – so lautete die treibhaus 0.8 Aufgabe für eine BMW Kampagne des Monats – oder genauer gesagt, das Ziel der Aufgabe. Zielgruppe sind wir selbst – die magische Generation Y und alle, die sich im besagten Dunstkreis befinden.
Nicht dass wir uns auch nur im Entferntesten eines ihrer prestigeträchtigen Modelle leisten könnten und sich unsere Erfahrungen meistens auf das Ausleihen von Mamas bzw. Papas Auto beschränken. So kam es dann auch, dass wir uns am Freitag in der BMW World versammelten, um uns den ganzen Laden mal anzusehen.
Was ist mir nach zwei Führungen – eine im Museum, eine in World – in Erinnerung geblieben?
1. Der mächtige und vielumjubelte Bau vom österreichischen Architekturbüro Coop Himmelb(l)au, der sich mit einem Blick nicht erschließen lässt. Zwar wird sein Dach als „Dachwolke“ bezeichnet – mich jedoch erinnert das Gebäude an einen Baum, dessen Krone sich vom Wind in eine Richtung neigt. Im Zentrum dieses Gebäudes befindet sich der „Marktplatz“, auf dem die neusten Modelle sowie die Markenwelt wie auf einer Einkaufszeile ausgestellt werden.
2. Ein Mitarbeiter, der uns überaus charmant an der Tür begrüßte und wie ein Kater um uns kreiste, während er in klassischer Schmalzmanier  mit Komplimenten nicht geizte. „Ach nein, hören Sie auf…hihihi“
3. Unsere bezaubernde Führerin, die uns mit ihrem sympathischen französischen Akzent durch das Museum lotste und sogar Automobil Uninteressierte mit der Geschichte des bayrischen Automobilherstellers samt Anekdoten fesselte.
4. Der 3 Euro Schokoladen Muffin mit Schokoladencreme-Kern, den ich mir einfach gönnen musste und mit dem ich mir meine Finger einsaute.
5. Die Besucher, die aus der ganzen Welt angepilgert kommen. Wer hätte gedacht, dass BMW World und Museum heute mehr Touristen abfertigt als Schloss Neuschwanstein.
6. Die kühlschrankähnliche Isetta, auch „Knutschkugel“ oder „Schlaglochsuchgerät“ genannt, mit der man auf dem Beifahrersitz durch den Marktplatz gurken darf und die BMW in den 50er Jahren den Hintern durch die Krise gerettet haben soll. 
7. Die interessante Liebesgeschichte, die sich hinter der Skulptur verbirgt, die auf fast jedem Rolls Royce Grill zu sehen ist – der „Spirit of Ecstasy. Diese kann man vielleicht sogar bald (in 2-3 Jahren) im Kino sehen, da der Regisseur Lord Richard Attenborough schon seit längerem plant den Film „Silver Ghost“ zu produzieren. Eventuell werden dafür auch Anthony Haas und Martin Scorcese ins Boot geholt.
8. Und natürlich die Tatsache, dass uns die alten BMW Modelle, ob Motorrad oder Automobil einfach viel besser gefallen! Wer braucht schon Aerodynamik?!!!
Daher lautet meine Antwort auf die Aufgabenstellung: „Wenn ein Auto, dann eine Isetta! Der ist Aerodynamik nämlich egal und leisten könnten wir sie uns sogar fast auch für ihren alten Preis von 2.580 DM – aber nur fast. 
Roberta Janosi

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