Archiv für den Monat: Februar 2017

treibhaus macht schlau – diesmal „Die Idee“


Tetris ist keine Idee!

Doch was ist eigentlich eine Idee?
Sie ist das Kernstück unserer Konzepte. Das, was übrig bleibt. Unsere Antwort auf die Frage: Was erlebt der Teilnehmer eines Events?
Gut, löst sie einen Film im Kopf aus. Kurz, klar und konkret. Getreu dem Credo:
Jede gute Idee passt auf eine Streichholzschachtel.

Die Autorin:
Vanessa Peral studierte Deutsche Sprache und Literatur / Berufsorientierte
Linguistik im interkulturellen Kontext und ist zurzeit Konzeptionsvolontärin bei CB.e in Berlin.

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treibhaus macht schlau – diesmal: Ideen visualisieren – Scribbles, Grafiken & Spaß

  Eine Möglichkeit der Visualisierung, die von Agenturen kaum genutzt wird: Modelle können unkompliziert sein – und dabei höchst ausagekräftig.

Meine Idee zeichnen? Kann ich nicht… oder etwa doch?
Da steht sie nun, die fertige Idee. Doch wie verkaufe ich jetzt meine Idee, abgesehen von meinen Erklärungen in Form von Texten? Ich brauche etwas Visuelles, etwas das meine Idee sofort verständlich macht, Bilder im Kopf meines Gegenübers entstehen lässt und dadurch direkt überzeugt.
Ein 3D-Rendering? Sprengt den Kostenrahmen… Ein Modell bauen? Kein Material im Haus und ich bin ja keine Architektin… Ein Scribble? Ich kann nicht zeichnen… Oder etwa doch?
Christine Hartwig (freie Konzeptionerin & Szenografin) bringt uns bei unserem Workshop-Wochenende im schönen Leipzig praxisnah näher, wie man Ideen visualisieren und dabei ordentlich Spaß haben kann. Ob Bordell, Wunderland oder der Islam – ein digitales oder analoges Moodboard stimmt den Kunden sofort in die entsprechende Welt der Konzeptidee ein. Ablaufdramaturgie & Laufwege hingegen lassen sich mit relativ simplen Materialien in einem Modell darstellen – sei es der Weg durch die Zutaten eines überdimensionalen Burgers oder das interaktive Catering-Erlebnis mit 5 Sinnen innerhalb von 5 Containern. Wie die Idee innerhalb der Container räumlich genau umgesetzt werden soll, kann ein 3D-Rendering vermitteln. Oder: wir bedienen uns einigen einfacheren Hilfsmitteln wie SketchUp, Photoshop & unserer eigenen Zeichnung und können Räume somit sogar selbst perspektivisch darstellen. Diese Methode stützt die Wirkungskraft der Idee zusätzlich und das Gesamtbild meiner Idee setzt sich im Kopf zunehmend zusammen – jetzt sieht sie auch mein Gegenüber – Idee gekauft!

Die Autorin:
Natalie Asmus hat ein Marketing-Studium und arbeitet seit 3 Jahren bei PP LIVE, zuerst im Projektmanagement, jetzt in der Konzeption.

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treibhaus macht schlau – diesmal „Gesellschaftspolitische Kommunikation“

Gesellschaftspolitische Kommunikation: Das Malaria-Labyrint der Agentur neues handeln tourt durch Europa. Es verkauft keine Mückennetze und sammelt keine Spenden, sondern vermittelt „Mensch auf der Straße“ NUR Fakten und Lösungen zum Weltproblem Malaria. 

„Wir müssen außer Gedanken nichts verkaufen.“

Mark Daniels von der Agentur „neues handeln“ in Köln und Berlin gab uns am Wuppertaler Workshopwochenende einen spannenden Einblick in die Welt der gesellschaftspolitischen Kommunikation. Wie bringt man hochkomplexe, oft sensible Themen nachhaltig, spannend und am besten kostengünstig, ohne dabei eine politische Stellung zu beziehen und trotzdem alle Farben der politischen Landschaft zu erreichen,……. an die Menschen? Man bekommt schon beim kurzen Nachdenken über eine solche Aufgabe leichte Kopfschmerzen. Doch eigentlich klingt die Lösung, die Mark Daniels uns verrät, überraschend einfach: „Wir müssen außer Gedanken nichts verkaufen.“

Und an diesem Punkt kommen wir auf den fundamentalen Kern der Dinge; Kommunikation. Kommunikation ist das uns urigste Bedürfnis, vor allem wenn es darum geht unsere Gefühle und das, was uns bewegt, zu vermitteln. Also worauf kommt es bei gesellschaftspolitischer Kommunikation an? Ein Stück öffentlichen Raum der öffentlichen Diskussion zurückzugeben, die leider nicht mehr allzu oft stattfindet. Menschen haben eben das Bedürfnis, sich auszutauschen und tun dies umso lieber, wenn es Relevanz für alle hat. Ein Thema wie beispielsweise Malaria, benötigt keinen großen Inszenierungsmarathon, sondern bloß einen öffentlichen Ort, der als Verstärker fungiert. An diesem werden die Stimmen derer multipliziert, die sonst im Tumult der Welt überhört werden. Der Verstärker ist eher eine Art Reminder, der daran erinnert, dass jenseits aller Geschichten, die uns jeden Tag von großen Firmen im TV, Radio oder auf Facebook und Co. erzählt werden, noch wahrhaftige Geschichten warten. Authentizität ist ein beliebtes Kommunikationsziel dieser Firmen, doch wahrhaft authentisch ist und wird immer das sein, was keine große Inszenierung benötigt, denn die Szene ist der Mensch selbst.
Und danke dir Mark, dass du uns daran erinnert hast.
Cogito ergo sum – Ich denke, also bin ich.

Die Autorin:
Michelle Schiffels ist Volontärin bei GPJ und hat einen Master of Arts Innenarchitektur.

 

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