Archiv des Autors: annettebeyer

Das Haus – Statement zum zeitgenössischen Wohnen

Die internationale Möbelmesse, kurz imm cologne, gilt als eine der wichtigsten Einrichtungsmessen weltweit.  Jährlich zieht sie über 1.350 Aussteller in die Messehallen nach Köln, um die Trends der Branche dem Fachpublikum sowie interessierten Besuchern vorzustellen.
Auch ein Statement: Familie am “Lagerfeuer”

Angelehnt an die imm cologne findet zeitgleich der Design Parcours Ehrenfeld statt. Ausstellungen und Veranstaltungen zu aktuellen Tendenzen im Design, speziell im Interior Design, bringen das kreative Potenzial des Ehrenfelder Quartiers zum Vorschein. Auch die Treibhaus-Volontäre durften bei diesem Rahmenprogramm nicht fehlen!
Durch eine illustrative Einleitung in die Dramaturgie eines Messestandes durch Karsten Halbhuber, Architectural Designer bei Uniplan Köln, wurden wir sensibilisiert, uns nicht nur mit den Produkten, sondern viel mehr mit dem Konzept und Auftritt der einzelnen Messestände zu beschäftigen. Ob das Credo gilt, je mehr Budget zum Bau eines Standes zur Verfügung steht, desto ganzheitlicher das Konzept, wurde ebenso untersucht, wie die Frage, welche baulichen Merkmale entscheidend für das Besucheraufkommen auf dem Stand selbst sind.
Dabei bietet die Messe alles, was das Designer-Herz und den Geldbeutel begehrt. Die Luxusmarken trumpfen auf mit durchdachten Wohnlandschaften, die Lust machen sich neu einzurichten. Doch oftmals entscheidet nicht das Budget, sondern die Kreativität, mit wenig finanziellen Ressourcen ein ganzheitliches Konzept zu übersetzen.
Die treibhaus Studis mit Dozent Karsten Halbhuber im “Boudoir” der Designerin Lucie Koldova

Ein Highlight der imm cologne war „Das Haus“. Dieses Jahr wurde der tschechischen Designerin Lucie Koldova die Ehre zuteil, ein persönliches Statement zum zeitgenössischen Wohnen zu setzen. Diese Wohnhaus-Simulation aus Architektur, Interior Design und Möblierung konnten wir als Führung erleben. Was hat sich die Designerin bei einem nachempfundenen Lagerfeuer aus Lampen gedacht? Teilt jeder Besucher ihre Meinung, dass es einer Küche heutzutage für die moderne Frau nicht mehr bedarf, da sie keine Zeit mehr findet, hinter dem Herd zu stehen? Letztlich war es Koldovas großes Bestreben, ein Gleichgewicht im “Haus” zu schaffen und stressige Alltagssituationen hinter sich zu lassen.
Auch bietet die imm Cologne zahlreiche Vorträge an, die von Zuschauern besucht werden können. Von nachhaltiger und smarter Raumgestaltung im interkulturellen Kontext bis zu dem Vortrag „Gestaltungsmöglichkeiten mit Licht“, den wir letztlich besuchten. Wie gestalte ich mit Licht einen Raum, der dem Design und der Stimmung gerecht wird?
Am Ende geht es bei der Lichtsetzung, wie auch beim Messeauftritt, um die gelungene Art einer Inszenierung, die uns tagtäglich auf unterschiedlichste Weise in unserem Job und Berufsfeld begegnet.
Mit dieser Erkenntnis besuchten wir im Anschluss den Design Parcours und ließen den eindrucksreichen Tag im Herbrand‘s bei einem leckeren Kölsch ausklingen.

Die Autorin;
Stephanie Häkes hat eine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation und einen Bachelor of Arts in Media: Conception&Production. Zurzeit ist sie konzeptionsvolontärin bei insglück Köln.

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Mit starken Ideen bewegen – gesellschaftspolitische Kommunikation

Komplexe Themen, geringe Budgets und lange Abstimmungswege. Vor diesen Herausforderungen steht Mark Daniels bei seiner Arbeit als Creative Director von „neues handeln“ tagtäglich. Nach über einem Jahrzehnt bei facts & fiction wechselt er 2010 in eine Agentur, die sich darauf spezialisiert hat, gesellschaftspolitische, soziale und ökologische Themen zu kommunizieren.

Foto: Agentur Neues Handeln

Die Treibhäusler, seit nun fast drei Monaten in der schillernden Welt der Live Kommunikation, sind trotz der frühen Uhrzeit für einen Sonntagmorgen direkt interessiert und neugierig. Was hat ihn damals dazu bewogen, sich neu zu orientieren und der gesellschaftspolitischen Kommunikation zu widmen? „Der Anspruch etwas bewegen zu wollen“, gibt Mark Daniels als Antwort und nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch Projekte, Themen und Arbeitsweisen im Non-Profit Bereich.

In der Zusammenarbeit mit politischen Institutionen, Non-Profit Organisationen und Stiftungen geht es darum, das Anliegen des Kunden verständlich, authentisch und überzeugend zu übermitteln. Im Zentrum des Konzeptes steht die Kommunikation von Inhalten mit dem Ziel, Informationen zu vermitteln und Denkanstöße zu liefern. Ist die Inszenierung bei der Arbeit mit Kunden aus dem Profit Bereich meist Mittelpunkt des Konzeptes, spielt sie im Non-Profit Bereich eine eher zweitrangige Rolle.

Workshop Gesellschaftspolitische Kommunikation. Foto: treibhaus 0.8

Die von Mark vorgestellten Projektbeispiele zeigen, dass man mit guten Ideen starke Konzepte mit bedeutenden Inhalten entwickeln kann. Trotz geringem Budget. Eines dieser Beispiele ist die Verleihung des Anja-Niedringhaus-Preises. Benannt nach der Kriegsfotografin Anja Niedringhaus ehrt der Preis Frauen für ihren Mut bei der fotografischen Berichterstattung aus Kriegs- und Krisengebieten. Die Geschichten und Bilder der Veranstaltung bewegen und bringen uns dazu, das eigene Handeln zu hinterfragen.

An diesem Sonntagmorgen in Köln wurden wir inspiriert, mehr mit weniger zu erreichen und motiviert, als Konzeptioner nicht nur für das große Feuerwerk zu sorgen, sondern mit unseren Ideen nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Danke an Mark & das treibhaus für diesen Anstoß!
Die Autorin:
Stefanie Hetzel ist ausgebildete Gestalterin für visuelles Marketing und absolvierte den Bachelorstudiengang Marketing an der Hochschule Ludwigshafen. Aktuell arbeitet sie als Konzeptionsvolontärin bei der Stuttgarter Agentur Full Moon.

Titelfoto: Kriegsfotografie. Der Anja-Niedringhaus-Preis. Agentur Neues Handeln

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Oh, eine Stufe! Marken-Kommunikation am Messestand

Details entscheiden darüber, wie ein Raum wahrgenommen wird — egal ob es ein Wohnzimmer oder Messestand ist. Davon hat Karsten Halbhuber von Uniplan Köln gesprochen. Und damit einen Besuch der Internationalen Einrichtungsmesse (imm) eingeleitet.

Du betrittst eine Messehalle, weit und groß. Es wuselt, hysterische „Schöner Wohnen“-Leserinnen schieben sich von Stand zu Stand. Es ist laut. Doch dieser eine Aussteller da, der könnte interessant sein. Um dort anzukommen, muss eine kleine Stufe überwunden werden, nur 20 Zentimeter, ein Klacks. Denkst du. Und gehst doch weiter. Das ist eine unterbewusste Reaktion. Die Stufe ist eine Hemmschwelle. Der eine Schritt hinauf: eine, wenn auch minimale, Anstrengung. Also gehst Du weiter.

Uniplan-Architekt und treibhaus 0.8 Dozent Karsten Halbhuber in der Design-Ausstellung “Das Haus” bei der imm 2018 

Soweit ein kleines Beispiel. Wahrnehmung hat eine ganz eigene Dramaturgie. Dazu hat Karsten Halbhuber präsentiert. Er ist Architectural Designer bei Uniplan in Köln. Einer Agentur, die insbesondere für die Konzeption und Umsetzung von Messeständen (Automobilkonzerne, Technologiefirmen: große Marken) bekannt ist — weltweit. Der erste Eindruck ist der wichtigste. Eine Stufe ist da hinderlich, ebenso wie ein dunkler Boden, der das Gefühl erweckt, man würde stürzen. Oder ein Stand mit einem allzu weichen Teppich, der einsinken lässt. Niemand möchte von einem Teppich geschluckt werden.

Holzboden stehen hingegen für etwas Edles, Wertiges. Ein roter, reflektierender Boden kann abstrakt sein, oder für Sportlichkeit stehen. Dabei ist Wahrnehmung so verschieden — die eine wünscht sich in eine Finca, der andere möchte in einem modernen Stadthaus wohnen. Je nach Geschmack eben. Messestände müssen auch damit umgehen, dass Material und Farben auf jeden Besucher anders wirken. Gebautes hat diverse Persönlichkeiten. Gesehen und empfunden wird je nachdem, wer sieht und empfindet, so Halbhuber.

Er sagt: „Jedes Projekt hat eigene, ganz individuelle ‚Stellschrauben‘.“ Mit Stellschrauben meint er: Immer muss hinterfragt werden, wo ein Messestand stattfindet, auf welche länderspezifischen und kulturellen Rahmen geachtet wird. Wer soll angesprochen werden? Und: Was will die Marke überhaupt damit erreichen? Wiedererkennung? Sicherlich. Aber ein Messestand soll auch nicht von dem ablenken, was dort ausgestellt oder worüber an ihm gesprochen wird. Überhaupt: Brandschutzvorschriften, vorgegebene Maximalhöhen irgendwelcher Stellwände, die Deckengestaltung — es gilt viel zu beachten.

Den Architekten begeistern Kunden, die er längerfristig betreuen kann: „Es muss andauernd neu erfunden werden.“ Er fordert von einer guten Konzeption: Ideen, die umsetzbar sind; eine Story, die sich logisch ableitet — von der Marke, dem Logo oder dem Produkt; klare und verständliche Attribute, mit denen eine Marke in Verbindung gebracht wird oder werden soll.

Nur das, was deutlich ist, lässt sich auch abbilden und baulich übersetzen, so Halbhuber. Leidenschaft sei etwas, das ein Personal am Messestand ausleben kann. Leidenschaft zu bauen hält Halbhuber hingegen für problematisch. Dynamik könne ein Stand allerdings vermitteln, etwa durch geschwungene Formen. Ein anderes Beispiel: Viele Kunden fordern derzeit Augmented Reality oder Virtual Reality. Dabei ist das nur ein Gimmick. Weil der Mehrwert oft nicht deutlich wird — es sind egoistische Tools, die einzelne Besucher nutzen, aber kaum einen Dialog zwischen einem Unternehmen und Kunden entstehen lassen.

Und eben darum geht es an Messeständen: Ins Gespräch zu kommen. Viele Marken befinden sich in einem Paradigmenwechsel: Von einem reinen Dienstleister hin zu einem „Versorger“ (so nennt es Halbhuber), der stärker auf den Kunden, dessen Wünsche, dessen Individualität eingeht. Manchmal ergeben sich daraus merkwürdige Situationen: Dass Messestände vom Fachpublikum gelobt und mit Awards prämiert werden, während das eigentliche Publikum den Markenauftritt als kalt empfindet und sich nur ungern dort aufhält.

Was konkret auf der imm zu beobachten war: Viele Stufen und Podeste trennen Produkte vom Publikum. Einige Möbel, etwa Stühle, wurden inszeniert, aber Probesitzen war nicht erwünscht. Die Stände präsentierten reduziert; 2019 wird ja auch Bauhaus-Jubiläum gefeiert. Und alles Smarte (Smart House, Smart Kitchen, Smart Shower) ließ kurz staunen, ohne erkennen zu lassen, ob das den Alltag erleichtert oder komplizierter macht. Oder gar mühsamer? Wo wir wieder bei den Stufen wären…

Der Autor:
Maximilian Ginter absolviert sein Treibhaus 0.8-Volontariat im Concept Development bei Jazzunique, Frankfurt. Er ist Master of Arts der Journalistik und Kommunikationswissenschaft.

Titelbild: Hat einige Stufen, ist aber auch kein Messestand: Das Headquarter der Agentur Uniplan in Köln

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treibhaus kommt rum – diesmal: im IT-Campus von Bosch in Stuttgart

Digitales Storytelling live – eine interaktive Installation mit 128 vernetzten Mini-PCs für IT-affine Bosch-Mitarbeiter, die sich auf dem Weg zur Kantine schnell mal ein Bosch-Geschichtchen “erdaddeln” können.

Von Bits, Bytes und Bots – ein Rundgang durch das Foyer des neuen Bosch IT-Campus

Jeden Tag passieren rund 2.000 Mitarbeiter das Foyer des neuen Bosch IT-Campus im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach. Gestaltet hat es die Agentur Milla & Partner, dessen CD Tobias Kollmann uns am Freitagmorgen einen umfassenden Einblick in das Projekt gab.

Zielgruppen-relevante Interaktionen und markengerechte Ästhetik – Tobias Kollmann von Milla & Partner erklärt den treibhaus-Volontären sein Konzept für das Foyer des Bosch IT-Campus

Als „Visitenkarte des Unternehmens“ bezeichnet Kollmann die Eingangshalle. Ziel sei es gewesen, das Thema „Vernetzung“ räumlich erlebbar zu machen. „Vernetzung bedeutet Durchdringung und Überlagerung“, so Kollmann. Das erste Exponat bilden deshalb mehrere sich überlagernde Quader. Jeder von ihnen steht stellvertretend für einen der Geschäftsbereiche von Bosch, von der Waschmaschine bis zum Elektro-Roller. Auf den Inseln sind insgesamt 128 Mini-Computer, sogenannte „Bots“, installiert. Die kleinen Computer reagieren auf Annäherung und erzählen nach Twitter-Manier in 140 Zeichen Geschichten über die Projekte des IT-Campus. Die Mini-PCs sind aber nicht willkürlich auf den Quadern verteilt, sondern so miteinander vernetzt, dass bis zu vier Computer gemeinsam eine Geschichte erzählen. Lichtimpulse deuten dem Besucher an, welchen „Bot“ er als nächstes berühren muss, um den folgenden Teil der Story zu erfahren. Ein beständiges Klick-Geräusch, das von der Installation ausgeht, simuliert das Flickern von Bytes.

Auch die anderen Exponate überzeugten: Neben einer Wartelounge mit Flip Dot Wall, die Besuchern mit bunten Botschaften die Wartezeit versüßt, erregte vor allem der „Opinion Circle“ unsere Aufmerksamkeit. Die kreisrunde Wandinstallation veranschaulicht das Meinungsbild der Mitarbeiter zu verschiedensten Themen, von Unternehmensinterna bis zum Leibgericht. Jede Woche wird dazu auf einem Tousch-Screen eine andere Frage angezeigt. Die gesammelten Antworten werden dann in einen Farbcode übersetzt und an der Wand zum Leuchten gebracht.

Dass die Agentur Milla & Partner zu Recht als Experten für Kommunikation im Raum gehandelt werden, merkten wir spätestens bei einer anschließenden Führung durch die schönen Stuttgarter Agenturräume: So zeichnet die Agentur unter anderem für die Gestaltung zahlreicher EXPO Pavillions verantwortlich, von Hannover bis Shanghai.

Bei Kaffee und Butterbrezeln gab uns CEO Peter Redlin abschließend einen Einblick in aktuelle Projekte der Agentur. Das einhellige Fazit am Ende des Tages: Trotz FAMAB-bedingtem Schlafdefizit hatte sich dieser Ausflug in die Welt der „Unternehmenskommunikation im Raum“ mehr als gelohnt.

Die Autorin:

Kim Ermler hat in Köln, Hamburg und Bangkok Medienmanagement studiert. Seit November ist sie Volontärin bei der Agentur Uniplan.

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treibhaus macht Spaß – diesmal: Beim FAMAB Award 2017

Der FAMAB AWARD zeichnete 20 Jahre lang besondere kreative Leistungen der Event-Branche und der temporären Architektur aus. Die Award-Show 2017 in Ludwigsburg setzte den Schlusspunkt unter die Geschichte dieses wichtigen Branchen-Awards.

Der erste FAMAB Award, der letzte FAMAB Award!

Wir machen nicht nur Workshops. Die Treibhäusler trafen sich dieses Mal, um sich unter die Feiernden zu mischen, eingeladen im Forum am Schlosspark Ludwigsburg zum letzten FAMAB Award. Unser zweites treibhaus 0.8 Wochenende begann gemeinsam mit den Besten der Branche,  versammelt unter einem Dach. Eine Ausstellung, welche die Nominierten präsentierte, hieß alle Gäste willkommen. Gute Einreichungen und ein Flying Buffet ließen die Aufregung vor dem Beginn der Zeremonie steigen, zu sehen waren glückliche Gesichter und zu hören spannende Musik. Sobald die Zeremonie losging, erfuhren wir, dass diese, unsere erste FAMAB Preisverleihung, die letzte sein würde! Am Ende der Zeremonie wurde erklärt, dass es in Zukunft eine neue Verleihung geben wird – internationaler, größer und mit Fokus auf Nachwuchsförderung: International Festival of Brand Experience.

Nach einer eindrucksvollen Tanzperformance starteten die Moderatoren mit guter Stimmung und schönen Erinnerungen in die Preisverleihung. Die Gruppen von Nominierten saßen hinter der Bühne. Die Tanzvorstellung wurde ergänzt von kinetischer Lichtkunst und Projektionen, auf einer Bühne mit 2 Projektionswänden, die eingespielt wurden, um das Thema „Be Connected“ darzustellen. Lichtshow und Protektionen brachten überraschende Effekte hervor. Die Performances und Moderationen waren gut. Besonders dafür, dass der Raum voller Menschen war, die sich täglich mit dem Thema beschäftigen. Es ist schwierig, ein so anspruchsvolles Publikum zu überraschen oder emotional zu treffen. Kein Wunder also, dass der Geschäftsführer des FAMAB es selbst übernommen hat, mit Erzählungen und Erinnerungen an vergangene FAMAB Awards sowie mit kleinen Insider-Jokes. Zum Schluss wurden die Top 5 Agenturen der FAMAB Award-Geschichte hervorgehoben, auf Platz 4 insglück, wo ich arbeite, mit 21 Punkten, Wow!
Nach dem offiziellen Teil wurde das Buffet, die Open Bar und die Tanzfläche eröffnet, was kann man sich noch wünschen? Wir sind gespannt auf die 2019 Brand Ex!

Der Autor:
Juan Felipe Martínez Illera studierte Literaturwissenschaft an der Pontificia Universidad Javeriana in Kolumbien und absolvierte den Master in Europäische Literaturen und Kulturen der Albert-Ludwigs Universität Freiburg. Er ist derzeit Konzeptionsvolontär bei insglück Berlin

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treibhaus macht schlau – diesmal: Event-Konzeption meets Design Thinking, part 2

Event-Konzeption sucht immer nach der Idee für die Story, die einfach stimmt. Design-Thinking strukturiert diese Suche, nicht mehr und nicht weniger.

treibhaus 0.8 schreibt Geschichte

Umgesetzt als Wellness-Spa, als kopfstehender Supermarkt oder als Hindernisparcours im Takeshi’s-Castle-Stil: Unser zweites treibhaus-Wochenende widmen wir der Fortsetzung unseres Workshops „Event-Konzeption powered by Design Thinking“ und damit wiederholt der Aufgabe, Betriebsrente für Berufseinsteiger live erlebbar zu machen. Während es zuvor noch darum ging, unsere potentiellen Teilnehmer und ihre Bedürfnisse strategisch zu analysieren und DIE zündende Idee zu entwickeln, nehmen wir an diesem Wochenende die Inszenierung in den Angriff. Hierbei weiht uns Workshop-Leiterin Annette Beyer zunächst in die Geheimnisse des Prototypings bzw. Framings ein. Wir erfahren, dass Geschichten Erfahrungen Sinn geben und sie obendrauf lebendig halten. Außerdem bilden beispielsweise Themenfelder wie Schiff, Olympia, Autorennen, Baustelle oder James Bond beliebte und somit häufig verwendete Frames bei Marketing-Events, in denen die jeweiligen Teilnehmer ihre Erlebnisse verorten. In welche Story könnten nun also die Erlebnisse der Teilnehmer unseres Betriebsrenten-Events passen? An welchem Ort spielt unsere Story? Was ist der Plot unserer Story und wie gestaltet sich das erste Scribble der Veranstaltung, welches zugleich erste Ansätze des Prototypings in sich trägt? Fragen über Fragen, auf die unsere drei Teams in den Räumen der Stuttgarter Agentur Full Moon die unterschiedlichsten Antworten finden.

Die Autorin:
Lena Röttger ist ausgebildete Mediengestalterin. Sie absolvierte den Bachelorstudiengang Kunstwissenschaft sowie den Masterstudiengang Medienwissenschaften an der HBK Braunschweig. Derzeit ist sie Volontärin bei CB.e in Berlin.

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