Archiv der Kategorie: 10. Jahrgang

treibhaus kommt rum – diesmal: im IT-Campus von Bosch in Stuttgart

Digitales Storytelling live – eine interaktive Installation mit 128 vernetzten Mini-PCs für IT-affine Bosch-Mitarbeiter, die sich auf dem Weg zur Kantine schnell mal ein Bosch-Geschichtchen “erdaddeln” können.

Von Bits, Bytes und Bots – ein Rundgang durch das Foyer des neuen Bosch IT-Campus

Jeden Tag passieren rund 2.000 Mitarbeiter das Foyer des neuen Bosch IT-Campus im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach. Gestaltet hat es die Agentur Milla & Partner, dessen CD Tobias Kollmann uns am Freitagmorgen einen umfassenden Einblick in das Projekt gab.

Zielgruppen-relevante Interaktionen und markengerechte Ästhetik – Tobias Kollmann von Milla & Partner erklärt den treibhaus-Volontären sein Konzept für das Foyer des Bosch IT-Campus

Als „Visitenkarte des Unternehmens“ bezeichnet Kollmann die Eingangshalle. Ziel sei es gewesen, das Thema „Vernetzung“ räumlich erlebbar zu machen. „Vernetzung bedeutet Durchdringung und Überlagerung“, so Kollmann. Das erste Exponat bilden deshalb mehrere sich überlagernde Quader. Jeder von ihnen steht stellvertretend für einen der Geschäftsbereiche von Bosch, von der Waschmaschine bis zum Elektro-Roller. Auf den Inseln sind insgesamt 128 Mini-Computer, sogenannte „Bots“, installiert. Die kleinen Computer reagieren auf Annäherung und erzählen nach Twitter-Manier in 140 Zeichen Geschichten über die Projekte des IT-Campus. Die Mini-PCs sind aber nicht willkürlich auf den Quadern verteilt, sondern so miteinander vernetzt, dass bis zu vier Computer gemeinsam eine Geschichte erzählen. Lichtimpulse deuten dem Besucher an, welchen „Bot“ er als nächstes berühren muss, um den folgenden Teil der Story zu erfahren. Ein beständiges Klick-Geräusch, das von der Installation ausgeht, simuliert das Flickern von Bytes.

Auch die anderen Exponate überzeugten: Neben einer Wartelounge mit Flip Dot Wall, die Besuchern mit bunten Botschaften die Wartezeit versüßt, erregte vor allem der „Opinion Circle“ unsere Aufmerksamkeit. Die kreisrunde Wandinstallation veranschaulicht das Meinungsbild der Mitarbeiter zu verschiedensten Themen, von Unternehmensinterna bis zum Leibgericht. Jede Woche wird dazu auf einem Tousch-Screen eine andere Frage angezeigt. Die gesammelten Antworten werden dann in einen Farbcode übersetzt und an der Wand zum Leuchten gebracht.

Dass die Agentur Milla & Partner zu Recht als Experten für Kommunikation im Raum gehandelt werden, merkten wir spätestens bei einer anschließenden Führung durch die schönen Stuttgarter Agenturräume: So zeichnet die Agentur unter anderem für die Gestaltung zahlreicher EXPO Pavillions verantwortlich, von Hannover bis Shanghai.

Bei Kaffee und Butterbrezeln gab uns CEO Peter Redlin abschließend einen Einblick in aktuelle Projekte der Agentur. Das einhellige Fazit am Ende des Tages: Trotz FAMAB-bedingtem Schlafdefizit hatte sich dieser Ausflug in die Welt der „Unternehmenskommunikation im Raum“ mehr als gelohnt.

Die Autorin:

Kim Ermler hat in Köln, Hamburg und Bangkok Medienmanagement studiert. Seit November ist sie Volontärin bei der Agentur Uniplan.

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treibhaus macht schlau – diesmal: Event-Konzeption meets Design Thinking

Das wird spannend, Piet!

„Betriebsrente für Berufseinsteiger live erlebbar machen“, lautet unser erstes Briefing im Auftakt-Workshop „Event-Konzeption powered by Design Thinking“. Hochmotiviert starten wir unter der Leitung von treibhaus 0.8-Gründerin Annette Beyer in den Räumen der Berliner Agentur CB.e in die Teamarbeit. Natürlich haben wir alle schon mindestens eine Idee im Kopf. Doch schnell stellen wir fest: Die Aufgabe ist harter Tobak, denn was ist eigentlich das Kommunikationsziel? Wie wird so ein trockenes Thema spannend? Was genau wollen wir erreichen? Und bei wem überhaupt? Denn da ist ja noch Piet. Piet? Fiktiver Repräsentant unserer Zielgruppe, 25 Jahre alt, Millennial, digital Native, reist viel, weiß viel, schmeißt viel mit seinem ersten Gehalt um sich. Piet denkt an vieles, nur nicht an Betriebsrente. Und genau ihn müssen wir für das Thema gewinnen! Wir brauchen eine Strategie!

Sieht mühsam aus, ist unvermeidlich und kann sogar Spaß machen: die Strategie

Jetzt geht es ans Konzeptioner-Handwerk. Die richtigen Fragen zu stellen, das Thema und die Aufgabe wirklich zu verstehen, ist gar nicht so einfach. Wir lernen, bei der Zielgruppe so genau hinzusehen, dass wir ihre Bedürfnisse fast besser kennen, als sie selbst. So erarbeiten wir uns mit Hilfe der Design Thinking Methode und geballtem Teamwissen eine zielgerichtete, lösungsorientierte Strategie, die den Teilnehmer in den Mittelpunkt stellt. So präzise und simpel, dass sie uns am Ende des zweitägigen Workshops zu DER Idee führt. Und diese Idee hat fast nichts mehr mit der ursprünglichen zu tun – sie ist viel besser! Sie passt auf eine Streichholzschachtel und ist die perfekte Grundlage für den nächsten Teil des Workshops. In dem lernen wir dann, wie unsere Super-Idee zu einer erlebbaren Gesamtinszenierung wächst – das wird spannend, Piet!

Die Autorin:
Irene Menke studierte Event-Management & Entertainment. Sie ist zurzeit Konzeptionsvolontärin bei der Agentur CB.e in Berlin.

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treibhaus macht Spaß – diesmal: moodboards


Der 10. Jahrgang startet durch
Der Startschuss für den 10. Jahrgang des Treibhaus 0.8 wurde letzten Freitag in Berlin abgefeuert. Gleich neun angehende Konzeptioner trafen sich in den großzügigen Räumen der Agentur CB.e in Berlin, um gemeinsam in ein einjähriges Kreativabenteuer zu starten. Unter Anleitung des treibhaus-Absolventen und Junior Konzeptioners Jimmy-Can Taymus gestalteten die neuen Treibhäusler erste Moodboards, die nicht nur persönliche Inspirationsquellen aufzeigen sollten, sondern auch die so diversen Werdegänge der kreativen Horde. So sieht er aus, der 10. Jahrgang am treibhaus 0.8:  9 Moodboards von 9 höchst kreativen Persönlichkeiten

Fotos: CB.e  – Text: Clarissa Walter

 

 

 

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