Archiv der Kategorie: Workshops

treibhaus macht schlau – diesmal: Eventformate

  Profis arbeiten mit unterschiedlichen Eventformaten, je nach Zielgruppe und Auftraggeber. Party kann,  muss aber nicht. 
Fäden finden
Wir begeben uns mit dem Fahrstuhl auf die Reise in einen Wald und benutzen einen Holzklotz als Zahnersatz. Christiane Frohne gibt Kreativtrainings, deren Luft wir zu Beginn des Workshops zu Event Formaten schnuppern dürfen. Sie ist Kreativdirektorin, Konzeptionerin, Texterin und seit 18 Jahren in der Eventbranche tätig. Frohne hat für namhafte Agenturen und Unternehmen, aber auch für öffentliche und private Institutionen gearbeitet.

Event Formate sind nicht einfach zu definieren. Welche Linien können gezogen werden? Anhand von zwei einfachen Fragen lässt sich erste Klarheit schaffen. Hier folgen wir Ulrich Wünsch:

– Wer zahlt?
– Wer kommt?

Anhand dieser Axiome können wir sagen, dass Corporate Events meist nur einer zahlt und Public Events viele oder alle. Bei reinen Corporate Events sind die Gäste einzeln gewählt, bei Public Events können prinzipiell alle kommen. Natürlich gibt es auch Mischformen wie Brandstores, die als Public Private Events möglichst vielen Personen zugänglich sein sollen oder öffentlich finanzierte Events, die nur ausgewählte Teilnehmer haben.

Nächster Workshop-Teil – andere Herangehensweise: Wir gehen von der Praxis aus, brainstormen so viele unterschiedliche Formate wie möglich und befragten die Ergebnisse nach den bereits kennengelernten Punkten.

Um noch mehr über die verbreiteten Event-Formate zu erfahren, widmen wir uns den Wettbewerbskategorien des FAMAB Awards. Fast jährlich ändern sich diese. Der Faden ist auch hier schwierig auszumachen und fungiert eher als Richtungsvektor. Allerdings: 2016 lässt sich der Großteil nach Teilnehmern filtern:
– Best Corporate Events
– Best Employee Events
– Best Public / Consumer Events
– Best Charity / Social / Cultural Events
– Best Ambiente / Guerilla / Buzz Events
Einzig die Kategorie “Best Celebration” nimmt nicht die Teilnehmer als Unterscheidungsmerkmal. Hier wird vom Anlass ausgegangen.

Es folgt Gruppenarbeit. Wir teilen uns nach spontan gewählten Eventformaten auf: Jubiläum, Product Launch und Employee Event. Also zweimal nach Anlass, einmal nach Teilnehmern. Anhand dieser drei Beispiele beschäftigen wir uns genauer mit den Eigenschaften der einzelnen Formate und analysieren sie nach folgenden Aspekten:
– Ziel
– Zielgruppe
– Welche Fragen müssen gestellt werden?
– Besondere Herausforderungen
– Setting/Kontexte
– Typische Merkmale/Beispiele
– Zusammenfassung als Mood/Bild/Grafik etc.

Bei der Reflektion unserer Ergebnisse wird klar, dass die Formate nicht 100 % trennscharf eingeteilt werden können. Hier Ausschnitte unserer Ergebnisse:
Bei Employee Events dreht sich alles um den Menschen:

Beim Product Launch muss entfranst werden:

Die Jubiläumsgruppe exerziert durch:

Ergebnis: Auch wenn wir uns eher mit dem Aufdröseln des Fadens beschäftigt haben, konnten wir in Workshop-Atmosphäre Trennschärfe entwickeln. Eine Frage bleibt, die nach der Schreibweise: Event Format, Event-Format oder Eventformat?

Der Autor:
Paul Zürker absolvierte den Diplomstudiengang Illustration und Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg. Er ist derzeit Volontär bei federfrei in Köln.

 

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treibhaus macht schlau – diesmal: Strategic Planning

Strategic Planning sucht , findet und kopiert die Marken-DNA in die Marken-Kommunikation

Liebe in der DNA

Staub auf den Schienen? Einmal pusten und die Bahn erobert die Herzen ihrer Kunden wieder im vorbeifahren! Wenn es doch so einfach wäre… Der Weg vom knirschend-alten Markenbild zum sauberen Image ist mehr als eine Putzaktion. Wie man es schafft, dennoch hinter die Fassade der Marke zu schauen, legte uns David Hüser von lux + roth in seinem “Strategic-Planning-Workshop” dar.
Wir wollen an den Kern der Identität! Schnell wird klar, hier ist eher Psychologe als Putzfrau von Nöten – oder auch – ein Strategic Planner, der kann nämlich beides, prüfen und polieren. Weiterlesen

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treibhaus macht schlau – diesmal: Digitales Storytelling

The Storytelling Tree
Bildquelle: 42ponies* http://www.42ponies.com/wp-content/uploads/2016/04/trees23.jpg

Von klein auf begeistern und faszinieren uns Geschichten. An diese Tradition knüpft das Digitale Storytelling an, um Aufmerksamkeit beim Publikum zu erreichen. Doch nur selten gelingt es  Unternehmen, Geschichten im Netz sinnvoll als auch langfristig zu erzählen. Aus diesem Grund haben die 42ponies* aus München das Konzept des „Storytelling Trees“ kreiert, das alle Ebenen einer erfolgreichen Kommunikation zeigt. Dieses Prinzip orientiert sich allerdings an Werten und Interessen, statt an Zielgruppen. Denn um die Neugier des Konsumenten zu wecken, benötigt es inhaltlichen Mehrwert. Nur so ist es möglich, eine authentische Geschichte in verschiedensten Varianten auf den diversen Plattformen erfolgreich zu spielen.

DER STAMM: Wer ist das Unternehmen und für welche Werte steht es?
DIE ÄSTE: Was ist das Thema der Geschichte und welche Inhalte sind relevant?
DIE BLÄTTER: Welche Kommunikationskanäle sind geeignete Berührungspunkte?
DIE WURZELN: Das Budget, die Organisationstruktur etc.

Der Autor:
Christian Beder ist Volontär bei insglück in Berlin. Er hat Tourism & Event Management studiert.

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treibhaus macht schlau – diesmal: der temporäre Markenraum



Messe ist – Kommunikation und Inszenierung

Auf der EUROSHOP in Düsseldorf – ein Messebesuch

Inspiriert, zufrieden und überrascht, mit schmerzenden Füßen und steifen Nacken blickt unser treibhaus Jahrgang auf den Besuch der Euroshop in Düsseldorf zurück.

Inspiriert, durch eine große Anzahl ganz besonderer Messestände und Ausstellungsstücke.
Zufrieden und überrascht, weil Messe wirklich Spaß machen kann!
Die schmerzenden Füße, durch die unzähligen Schritte, die wir an diesem Tag in den Düsseldorfer Messehallen hinter uns gebracht haben.
Und die steifen Nacken…um die zu erklären müssen wir einen Tag zurück schauen. Und zwar nach Köln.
Messe ist – Innovation und Erlebnis

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treibhaus macht schlau – diesmal: Branded Content + Social Storytelling

… und ihre Interessen bedienen.

Marken – kommt von eurem Egotrip runter!
„Content entsteht, wenn Marken von ihrem Egotrip runter kommen und aufhören nur von sich selbst zu erzählen“ – mit dieser Definition von Content stimmt Sabine Wißdorf uns bei dem Kölner Workshop-Wochenende auf das Thema Branded Content ein. Marken müssen demnach Content vermitteln, der die Interessen der Zielgruppe trifft (one face to the user). Gemeinsame Interessen, wie z.B. auch bei Freunden, binden die Zielgruppe so langfristig an die Marke – wichtig ist, dass der Content zu den Marken-Eigenschaften passt.
Wer vermittelt diese Inhalte nun wirkungsvoll? Würdet ihr eher Barbara Schöneberger glauben, die mit ihrem perfekten Lächeln in der TV-Werbung für eine neue Gesichtscreme wirbt oder einer YouTuberin, die von ihrem Wohnzimmer aus davon erzählt, wie gut die neue Creme bei ihr gewirkt hat? Welcher Auftritt ist wohl authentischer…? Für Social Influencer hat sich mit Content Marketing ein neues Geschäftsmodell eröffnet.
Und wie lässt sich Content Marketing nun im Bereich Live-Kommunikation anwenden? Vor 5 Jahren habe ich mir diese Frage während des Verfassens meiner Bachelor-Arbeit gestellt und schrieb über Plattformen wie Facebook, XING & Twitter. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, welche Social Channels es heutzutage alle gibt, ist meine Bachelor-Arbeit definitiv veraltet… Die rasante Entwicklung dieser Medien lässt eigentlich jedes Unternehmen, das nicht mitzieht, alt aussehen. Vor, während und nach einem Event – die Verbreitung von Content via Snapchat, Instagram & Co. kann das Event-Erlebnis während jeder Phase intensivieren und durch Einbezug von Social Influencern die Content-Reichweite erhöhen.
Es gibt viele unterschiedliche Meinungen über den ganzen Hashtag-Blogger-YouTube-Influencer-Hype. Fakt ist aber: es funktioniert!
Die Autorin:
Natalie Asmus hat ein Marketing-Studium und arbeitet seit 3 Jahren bei PP LIVE, zuerst im Projektmanagement, jetzt in der Konzeption.

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