Event-Dramaturgie: Viele Wege führen nach Rom?

Fabian Frauendorf belehrt uns eines Besseren. Im Grunde genommen ist er einer von uns: Nach dem Theaterwissenschaftsstudium in Leipzig und Engagement am Theaterhaus Weimar fand Fabian Frauendorf mit dem ersten treibhaus 0.8-Jahrgang den Einstieg in die Agenturbranche. Seit 2009 arbeitet er für die Agentur OCCASEO, seit 2011 bereits als Chef-Kreativer. Zudem leitet er u.a. Workshops für Event-Dramaturgie, in dessen Genuss wir am letzten Tag unseres jüngsten Zusammenkommens in Berlin kamen. Bestehend aus Auftakt, Exposition, Vernetzung, Höhepunkt, Projektion, Schluss und Ausklang skizzierten wir einen (nicht nur für uns angehende Konzeptioner!) als essentiell zu betrachtenden Leitfaden, um erfolgreich durch eine Veranstaltung zu führen und die Emotionen unserer Besucher zu wecken. Was sollten wir also noch unbedingt vor der Anreise und Registrierung der Besucher auf unserem fiktiven Event beachten? Wo platzieren wir die Vorstandsrede – vor oder nach dem Lach-Yoga? Was ist SwarmGaming? Kann mir noch mal jemand die BuZZlesque-Show erklären? Ein Gastbeitrag von Sascha Lobo – muss das wirklich sein? Am Ende eines fordernden Vormittags steht eines fest: Alles der Reihe nach. Eine bunte Mischung aus abgestimmten Eventbausteinen im Rahmen eines stringenten, dramaturgischen Ablaufs sind die wesentlichen Werkzeuge zum Erreichen unseres gewünschten Kommunikationsziels. Am Ende behält Aristoteles eben doch Recht: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Die Autorin:
Lena Röttger ist ausgebildete Mediengestalterin. Sie studierte Kunstwissenschaft (BA) und Medienwissenschaften (MA) an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Derzeit ist sie Volontärin im Concept Development bei CB.e in Berlin.

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