treibhaus macht schlau – diesmal: Der ADC Junior-Kongress 2017

 Mit dem treibhaus 0.8 sitzen Sie immer in der 1. Reihe.  Zum Beispiel beim ADC Junior-Kongress am 10. Mai in Hamburg

„THINK TECH. THINK CREATIVE.“

Unter diesem Motto erlebten wir beim Junior-Kongress des ADC 2017  einen Tag lang halbstündige Vorträge von führenden Köpfen der Kreativ- und Digitalwelt und von spannenden Newcomern. Präsentiert wurden aktuelle Trends aus Werbung, digitalen Medien, VR/AR sowie Gesellschaft, Mobilität, UX/UI (User Interface und User Experience) , KiR,  Programmatic Creation und Tech.  Zu jedem Vortrag ein Dreizeiler der treibhaus-Volontäre:

Laura Rudolph, Agentur Vok Dams:
“Die beste Werbung ist gar keine Werbung”, behauptet Alexander Schill von der Serviceplangruppe in seinem Vortrag “Who gives a shit?”. Werbung müsse nämlich vor allem der Zielgruppe nutzen, etwas hinterlassen und die richtige Lösung auf das Problem des Kunden sein. Schill feuriges Plädoyer macht nachdenklich und lädt zum Umdenken ein. Wir sind gespannt, was wir von der Werbung in den kommenden Jahren erwarten dürfen. Sicherlich nur das Beste.

Christian Beder von der Agentur insglück:
„Designing the time of your life“ (Martin Oberhäuser / Bureau Oberhaeuser)
Wir sind umgeben von einer Flut aus Informationen.
Diese müssen aber gefiltert und aufbereitet werden, damit sie das Leben essentiell verbessern als auch vereinfachen können.
Martin Oberhäuser gelingt dies mit einer Kombination aus visueller Ästhetik und intuitiver Funktionalität außerordentlich gut.

Bildquelle: http://www.jaegermeister.de/de-de/home/
Eva Thinius von der Agentur Occaseo:
„Weekly Wahnsinn“ nennt sich die Kampagne der Digitalagentur LA RED, die sie für ihren Kunden Jägermeister kreierte. Maurer, ein Spezialist und Beobachter digitaler Trends, rät seinem Publikum: Kenne deine Zielgruppe, beobachte sie, lerne ihre Sprache und wisse, welche sozialen Plattformen sie nutzt. Die Auswahl der einflussreichen Influencer sei entscheidend. Was dabei hilft, sei ein Blick auf die Zielgruppenlandkarte, die Maurer nur wenige Sekunden später auf der hellen LED-Wand hinter sich, aufklappt. Auf dieser Landkarte sind Interessen und Nutzerverhalten der Zielgruppe von Jägermeister auf sozialen Plattformen zu verorrten. Hübsch aufbereitet, erhielt das Publikum des ADC Juniorkongresses Einblicke in das Daily Business einer erfolgreichen Digitalagentur.

Carlotta Löffelholz von der Agentur federfrei:
Ironie als Strategie? Wie Witz ganz ernsthafte Kommunikation macht, erklärte Peter Wittkamp, der u.a. für die heute-Show die Lacher textet und die BVG-Kampagne verbal betreut. Für die Humorlosen unter uns der wertvolle Tipp: Einfach zuhören, das Leben schreibt die besten Witze. Ab dann gilt aber, auch Humor ist ein Handwerk, das harter Arbeit bedarf!
 
Natalie Asmus von der Agentur PP LIVE:
Augmented, Mixed und Virtual Reality – Techniken, die uns die Darstellung & Wahrnehmung von erdenklich jeder virtuellen Umgebung in Echtzeit ermöglichen. Heute haben wir als Zmombies wenigstens nur das Smartphone in der Hand. In Zukunft läuft jeder nur noch mit seiner Hololens oder VR-Brille durch die Stadt – die Grenze zwischen reiner und virtueller Realität schwindet…

Paul Zürker von der Agentur federfrei:
In seinem Vortrag „Augmented Thrill Rides und die Zukunft von Location-Based VR“ zeigt Thomas Wagner, wie aus universitärer Forschung verknüpft mit privaten Mitteln und Möglichkeiten Innovation entstehen kann. VR-Coaster entstand in Zusammenarbeit mit dem Europapark Rust. Dort wurden VR-Brillen in die Gondeln einer Achterbahn integriert, sodass die virtuelle Fahrt mit der realen körperlichen Erfahrung auf der Bahn verschmilzt. Das Produkt von VR-Coaster wird heute weltweit in diversen Freizeitparks angeboten. Thomas Wagner ist CEO und Gründer von VR-Coaster und Professor für Virtual Design an der Hochschule Kaiserslautern.

Michelle Schiffels von der Agentur GPJ:
Wie gutes interaktives Design gestaltet wird, zeigte Patrick deJong von Artificial Rome. Bei all den zahllosen technologischen Möglichkeiten, sieht er den menschlichen Aspekt in Form von beispielsweise händischem Zeichnen als immer wichtiger werdenden Faktor an. Denn so lassen sich unverwechselbare Erlebnisse mit eigener Handschrift kreieren, ohne dass der User von ultrarealen Bildern verwirrt wird.

Vanessa Peral von der Agentur CB.e:
Bis in die Salzwüste verfolgt Alexandra Lier ihren Traum von schnellen Autos und starken Bildern. Ihr aktuelles Projekt „The World fastest Film“ steht ganz im Zeichen ihrer Leidenschaft.
Die Fotografin hinterlässt ein klares Plädoyer an die Junioren:
1. Entdecke deine Leidenschaft!
2. Verfolge deine Leidenschaft!
3. Teile deine Leidenschaft

Julia Knabbe von der Agentur Ce+Co:
Geir Ove Pedersen verbindet Schnappschüsse mit Comic-Elementen. Ursprünglich war es nur ein Hobby, heute ist er Snapchat Influencer mit über einer Million Klicks pro Tag. Auf dem ADC Junior Kongress erzählt er, wie alles dazu kam.

Last but not least, ein neues Vortragsformat: das ADC LAB
Hamburg neues Wahrzechen: die Elbphilharmonie
Sabrina Wesenberg von der Agentur Jazzunique:

„Turn haters into lovers“ – Das war der Leitgedanke der Kreativen hinter dem Kommunikationskonzept für die Elbphilharmonie Hamburg. Im ADC Lab „Creating the Turn Around: Wie die Elbphilharmonie Hamburg zum Lieblings aller wurde“ zeigte uns das Team um Jung von Matt und das Hamburg Marketing, wie sie genau dies schafften. Innerhalb von nur einem Jahr begeisterten sie mit vielen kleinen und großen Aktionen nicht nur die Hamburger Bevölkerung, sondern die ganze Welt und machten das umstrittene Bauprojekt zu einem „Konzerthaus für Alle“. Für das Team selbst wurde die Kommunikationskampagne zu einer Lovestory und so rissen sie die Teilnehmer des LABs mit ihrer Begeisterung für ihre „Elphi“ mit.

 

 

 

Facebooktwittergoogle_plusFacebooktwittergoogle_plus