treibhaus macht schlau – diesmal: der temporäre Markenraum



Messe ist – Kommunikation und Inszenierung

Auf der EUROSHOP in Düsseldorf – ein Messebesuch

Inspiriert, zufrieden und überrascht, mit schmerzenden Füßen und steifen Nacken blickt unser treibhaus Jahrgang auf den Besuch der Euroshop in Düsseldorf zurück.

Inspiriert, durch eine große Anzahl ganz besonderer Messestände und Ausstellungsstücke.
Zufrieden und überrascht, weil Messe wirklich Spaß machen kann!
Die schmerzenden Füße, durch die unzähligen Schritte, die wir an diesem Tag in den Düsseldorfer Messehallen hinter uns gebracht haben.
Und die steifen Nacken…um die zu erklären müssen wir einen Tag zurück schauen. Und zwar nach Köln.

Messe ist – Innovation und Erlebnis


Hier begrüßte uns an diesem treibhaus-Wochenende Karsten Halbhuber mit einem ganz besonderen Workshop, der Theorie und Praxis verbinden sollte. Gemeinsam schauten wir uns als Vorbereitung auf den Besuch der Euroshop unterschiedlichste Messestand-Konzepte an und analysierten die Wirkung dieser temporären Räume auf den Messebesucher. Wie also funktioniert ein Messestand als Instrument der Marken-Kommunikation?
Messe ist – Material und technische Richtlinien
Diverse Beispiele machten uns während des Vortrags bewusst, welche unzähligen Details zu einem perfekten Markenerlebnis beitragen können. Ein strahlend weißer Boden: edel und schick, auf den ersten Blick. Doch kaum betreten die ersten Besucher den Messestand, machen Schuhabdrücke und Schmutz diesen schönen Eindruck kaputt. Dann also lieber einen schwarzen Boden? Aber unterstützt dieser dann noch die Markenbotschaft unseres Kunden? Überlegen wir doch erst einmal, wie wir die Standgrenzen gestalten möchten. Offen? Geschlossen? Oder wird es eine Kombination? Von welcher Seite soll denn der Kunde den Stand betreten? Wie ist der Laufweg der Besucher durch die Messehalle? Haben wir überhaupt einen offenen Blockstand? Einen Eckstand? Oder bleibt uns durch einen Reihenstand sowieso nur die Option, den Stand nach einer Seite zu öffnen? Die wichtigste Frage: Was soll unser Kunde bei seinem Besuch erleben und welche Bilder sollen ihm im Kopf bleiben? Wie schaffen wir es, durch die Standbegrenzung eine homogene Innen- und Außenwirkung zu schaffen, die nachhaltig auf unsere Kunden wirkt? Diese und viele, viele weitere Fragen muss sich der Konzeptioner bei der Planung eines Messeauftritts stellen. Aber damit nicht genug! Karsten Halbhuber brachte uns einen ganzen Haufen technischer Richtlinien verschiedener Messegesellschaften mit nach Köln. Jedes Gelände, jede Messehalle hat Eigenarten, aus denen unterschiedliche Regelungen für die unterschiedlichen Standorte hervorgehen. Diese technischen Richtlinien sollte der Konzeptioner in der Planung frühzeitig berücksichtigen. Brandschutzklassen der verwendeten Materialien, Abhängepunkte, Positionen von Stromanschlüssen und Versorgungskanälen und viele weitere Themen spielen später in der Umsetzung eine entscheidende Rolle und führen im Zweifel dazu, dass wichtige Ideen des Konzepts gestrichen werden müssen. Solche Fälle möchten wir als zukünftige Konzeptioner möglichst verhindern. Deshalb besuchten wir gemeinsam mit Karsten Halbhuber die Euroshop in Düsseldorf. Wurden die neu erlernten technischen Aspekte hier bei der Umsetzung der Messestände bedacht und funktioniert der Stand gleichzeitig für den Besucher? 12 treibhaus-Volontäre liefen mit neuen, zielgerichteten Blicken durch die Hallen und bekamen bei der Überprüfung von Deckenabhängungen und Beleuchtungssystemen steife Nacken, ein Feingefühl für die im Theorie-Workshop besprochenen Themen und gleichzeitig viele neue Inspirationen und Fachwissen für die Zukunft.

Die Autorin:
  Sabrina Wesenberg, gelernte Veranstaltungskauffrau aus Hamburg, arbeitet als Volontärin bei Jazzunique in Frankfurt.

 

 

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