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ADC-Nachlese 2019: Newsflash: KI erweckt Tote zum Leben

Naja, so ähnlich. Alan Kelly präsentiert beim ADC Kongress seinen spektakulären Case „JFK unsilenced“. Der Chief Creative Director der irischen Agentur Rothco erweckte John F. Kennedys Stimme wieder zum Leben.
Mithilfe von Unmengen an Daten und künstlicher Intelligenz ist es der Accenture-Interactive-Tochter gelungen, jene Rede zu rekonstruieren, die Präsident Kennedy am Tag seiner Ermordung am 22. November 1963 in Dallas halten wollte. Ein Projekt, geboren aus einem „What if…“ Moment, wurde zu einer „Story of not giving up“ – mit Rotwein als einem treuen Begleiter. Besonders emotional wurde es, als der Tochter des Redenschreibers das Ergebnis vorgespielt wurde. Zunächst fassungslos – „Oh my god, it’s him!“, dann mit einer hoch gezogenen Augenbraue, als sie diese Rede mit denen des aktuellen Präsidenten Trump verglich. Unvorstellbar, welche Gefühle es in ihr ausgelöst haben muss. Diese Rede, die ihr Vater handschriftlich niederschrieb und nach dem Attentat in der Küche aufhing. Eine Rede, die nie vorgetragen werden konnte. Ein vermeidlich nie wahr werdender Traum, eine Utopie, wurde mithilfe einer KI und dem Team um Alan Kelly endlich Wirklichkeit. Erstaunlich, wie relevant und zeitgemäß Kennedys Worte auch heute noch sind.
Kelly schloss seinen Vortrag mit einem Appell: Auch wenn der Weg zum Verwirklichen einer Idee ein schwerer sein kann – „Never give up (Redwine).“

Autor:
Karsten Göke, Volontär bei George P. Johnson, Ostfildern

 

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