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Design Experience – ein neues Kongressformat inspiriert Kreative

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Das ADC-Festial bot in diesem Jahr erstmals einen zweiten Kongresstag. Dank Adobe-Sponsoring gab es zum Teil hochklassige internationale Referenten bei Ticketpreisen, die auch für Junioren bezahlbar waren. Die treibhaus 0.8-Volontäre waren in Hamburg dabei und berichten über die interessantesten Vorträge:

Sara, Agentur insglück, Berlin über
Bruce Duckworth, Creative Director Turner Duckworth, London und San Francisco:
The way we think 
Bruce Duckworth beschreibt wie sich die Marke vom 20. bis zum 21. Jahrhundert tief verändert hat: Die Marke ist transparenter, kommunikativer und inhaltlicher geworden; die Marke hat sich von reiner „Fassade“ zur „Kultur“ weiterentwickelt und als Kultur reflektiert sie die gesamte Philosophie, die Werte, das Gewand einer Unternehmen, eines Produktes oder eines Dienstes.
„The way we think“ von Duckworth und die Cases, die er zeigt, zeichnen eine sehr spannende Strecke, um gutes Design zu schaffen: Die Marke ist nicht mehr ein Mensch, wie damals für Seguela, sie ist jetzt eine ganze Kultur, eine Dynamik zwischen Leuten der gleichen Gemeinschaft, die ihren eigenen „way of life“ mit dem der anderen konfrontieren sollen. Eine Marke wird so zum Marken-Bild einer gut und konsequent konzeptionierten Lebensweise, nicht nur einer Botschaft.

Corinna – Agentur Synergy In Travel, Berlin über
Tom Littlewood,  Chefredakteur von VICE Deutschland:
From punk to global youth media company
Tom Littlewood erzählt uns, wie er mit VICE Deutschland den bestehenden Journalismus durcheinander bringt, dabei mehr als einmal einen unkonventionellen Weg einschlägt und Überzeugungstäter bei ihrer journalistischen Arbeit begleitet. Learning: Auch im Journalismus werden die Grenzen von einer neuen Generation Journalisten aufgebrochen, die mehr wollen als die pure Berichterstattung. Mitten drin statt nur dabei lautet hier die Devise.

Jonathan, Agentur insglück, Köln über
Johannes Plass,  Mutabor Design +  Wolfram Greiner, BMW Group:
BMW auf der IAA 2013 – Unendliche Fahrfreude
Der BMW-Stand auf der IAA 2013 wurde von vielen Medien als Messe-Highlight gefeiert. Johannes Plass und Wolfram Greiner sprachen darüber, wie sich die Stand-Architektur aus der Idee „Unendliche Fahrfreude“ heraus entwickelt hat. Im Laufe des Vortrags ist mir die Bedeutung der Kommunikation vor dem Event noch einmal sehr deutlich geworden. Denn ein wichtiger Erfolgsfaktor des Standes war, die starke, visuelle Leitidee des Unendlichkeit-Symbols bereits im Vorfeld der IAA-Berichterstattung zu veröffentlichen, um von vornherein Aufmerksamkeit und Erwartungen auf die Marke BMW zu richten.

Birte, Agentur facts and fiction, Köln über
Sandra Backert, Senior Retail Marketing Managerinbei adidas:
adidas Originals Flagship Store – how we bring it to life
Sandra Backert hielt ihren Vortrag in englisch, weil sie „keine Lust hatte die Präsentation in deutsch umzuschreiben!“ Das von der taffen Managerin präsentierte Konzept für den neuen adidas Flagshipsto¬re in Berlin erfüllte grundsätzlich die Erwartungen, die man hat wenn man sich einen Flagshipstore für Sportbekleidung vorstellt. Es fielen immer wieder Schlagworte wie „fun“, „authentic“ oder „energetic“, die die Marke adidas beschreiben. Der Fokus des Stores lag auf den Schlagwörtern „local and original“. Die Idee war, den Store in Berlins Nachbarchaft so zu integrieren, wie sie es bereits in New York erfolgreich mit einem Flagshipstore getan haben. Von der Fassade bishin zum Interieur soll der Store eine be-stimmte „Kiezkultur“ vermitteln. Ein junges Team aus Künstlern kündigte die Eröffnung des Stores an, indem sie einen Liebesbrief an die Stadt Berlin durch unterschiedliche Kommunikationakanäle veröffentlichten.
Die Bilder der tatsächlichen Umsetzung des Flagshipstores in Berlin Mitte waren letze-n Endes etwas enttäuschend, da man wenig von dem Konzept wiedererkannte und er doch nur aussah wie ein „großer, teurer Sportbekleidungsladen“ in Berlin Mitte.

Christin, Agentur Voss+Fischer, Frankfurt über
Axel Völker, Herausgeber des Magazins „Der Wedding“:
Der alltagskulturelle Blick im Spannungsfeld von Printjournalismus und Editorial Design
Axel Völker führt durch die Themenwelten der bereits erschienenen Ausgaben. Entgegen der häufigen Vermutung, spannende Geschichten nur im Ausland finden zu können, beweist er, dass die Inspirationsquelle auch direkt vor der Haustür liegen kann. Alles eine Frage der Perspektive: Sich Themen mit dem alltagskulturellen Blick zu widmen hilft, das Persönliche zu fokussieren und die richtigen Fragen zu stellen: Dann heißt es nicht „Was kommt auf den Abendbrottisch?“, sondern „Findet die Familie überhaupt abends zusammen?“ Die Herangehensweise ermöglicht, das Kleine im Großen zu finden und damit Geschichten erzählen zu können, die fesseln, weil sie real sind.

Jascha,  Agentur Kontrapunkt, Hamburg über
Marc Wirbeleit, Creative Strategist @ Facebook:
Beyond Cats And Gimmicks: Designing For Facebook
Marc Wirbeleit hält in seinem Vortrag zur richtigen Nutzung von Facebook für Marken ein Plädoyer für relevanten Content und Storytelling. Das gilt vor allem für die steigende Zahl der mobilen Nutzer. Marken müssen authentische Geschichten erzählen um thumbstopper zu werden. Am besten in Form eines Bildes kombiniert mit einem kurzem Text.

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