Ideen visualisieren mit Hand und Verstand

Von Scribbles und Moodboards über kleine Kunstwerke, in der Event-Konzeption sind viele Hilfsmittel zur Visualisierung ausgefallener Ideen erlaubt. Ob kreativer Illustrator oder strategischer Querdenker, Christine Hartwig zeigte uns in Wuppertal, wie hier jeder mit ein paar einfachen Tricks zum Ziel kommt.
Modellbau kann so einfach sein …

„Ich habe eine großartige Idee und all diese Bilder im Kopf, aber ich finde einfach nicht die richtigen Worte, um es meinem Gegenüber zu erklären. Scribbeln, malen, zeichnen? Kann ich nicht. Illustrator, Renderer oder Grafiker? Habe ich nicht.“ Und jetzt? Und jetzt springen wir einfach über unseren Schatten, legen los und merken, dass das doch gar nicht so schwer ist! Es wird weder erwartet Kunstwerke zu kreieren, noch 3D-Grafiken zu präsentieren. Wir machen uns einfach nur das Leben etwas leichter, wenn wir unsere Ideen mit kleinen aber feinen Moodboards, Skizzen und Modellen unterstützen und das Kreativ-Chaos aus unserem eigenen Kopf auf ein Stück neutrales Papier bringen. Das kann sowohl digital in Form von Moodboards passieren oder eben analog – mithilfe guter alter Basteltricks. Etwas Pappe, farbiges Papier und Zahnstocher – Laufwege skizzieren, Raumthemen andeuten und Exponate darstellen. Einfache Mittel mit großer Wirkung. Uns hat die Einfachheit der kreativen Komplexität begeistert und der ein oder andere hat dann doch noch beim Modellbauen ungeahnte Talente entdeckt. So wird die nächste Idee hoffentlich nicht nur leichter über die Lippen gehen, sondern auch besser beim Kunden ankommen. Vorstellungskraft ist das eine, Vorstellung zu kommunizieren das andere. Nur wer die Vorstellung erfolgreich kommuniziert, wird am Ende für seine Vorstellungskraft belohnt, und zwar dann, wenn der Kunde die Idee kauft.

Die Autorin:
Clarissa Elisa Walter absolvierte ihren Bachelor of Arts in Mehrsprachiger Kommunikation. Ab November 2017 war sie Volontärin bei der Agentur DO IT! in Düsseldorf, seit Mai 2018 bei onliveline in Köln.

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