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Kongress muss nicht langweilig sein – Inspirierende Raum-Inszenierungen beim BrandEx 2019

Die Organisatoren entschieden sich für ein (barrierefreies!) Ein-Raum-Konzept für beide Eventteile, so dass Kongress und Award-Feier nahtlos ineinander übergehen konnten. In der Halle 3 des Dortmunder Messe-Komplexes leitete ein überdimensionaler roter Teppich die Teilnehmer von der Straße aus durch einen Light-Tunnel, vorbei an der Pappen-Ausstellung der nominierten Projekte und einer riesigen Weltkugel, zur Mitte der Fläche. Hier befanden sich die  überdimensionale LED-Wand der Hauptbühne und die beiden Keynote-Lounges 1 und 2.
 
Zu allen Seiten hin wurde die Main Area von den 6 kleineren Themenflächen umringt, die geschickt durch Mobiliar  oder Teile der jeweiligen Bühnenwände und Food-Stations vom großen Saal abgetrennt, und trotzdem einladend offen platziert wurden. Die akustische Herausforderung wurde dabei durch die Ausgabe von Audiogeräten an jeden BrandEx-Besucher gelöst, was ich als sehr angenehm empfand.
Jeder der 6 kleineren Themen-Areale war inhaltlich passend auf das entsprechende Programm gestaltet worden. Die Fresh-Stage ahmte zum Beispiel einen „Backstage“ nach: Das Bühnenbild zeigte eine Aufnahme vom Blick hinter der Bühne in einen bestuhlten Konzertsaal, man saß auf Holzwürfeln und an der Food-Station lagen Smoothies und Früchte zur Stärken bereit.
Die Urban Stage ahmte mit einem Sofa und Lampenschirmen den Look eines typischen Wohnzimmers nach, Nature Stage war mit Holzsitzmöbeln und Pflanzen wie eine Indoor-Garten gestaltet und in der Future-Area lud eine interaktive VR-Ausstellung zum Erkunden ein.
 
BrandEx / Socialmediafotograf Ronny Barthel / Dirk Hasskarl Fotografie
Über die gesamte Halle verteilt standen Getränke-Kühlschränke bereit, aus denen sich die Teilnehmer bedienen konnte, es gab den obligatorischen „Agentur“-Kicker und sogar einen BrandEx-Selbstbedienungs-Späti – hier merkte man einmal mehr, dass die BrandEx-Organisatoren selbst Teil der Event-Branche sind – ihr gewähltes Raumkonzept strahlte eben diese Lockerheit und das „Unter-sich-zu-sein“-Mentalität aus, zeigte andererseits die große Bandbreite unserer multidisziplinären Branche und zahlte trotz der begrenzten Finanzmittel gekonnt und liebevoll gestaltet auf die einzelnen Kompetenzfelder ein. Für mich eine rundherum sehr gelungene Rauminszenierung.
Isabell Rütten, Studentin am treibhaus 0.8

BrandEx / Socialmediafotograf Ronny Barthel / Dirk Hasskarl Fotografie
Die Keynote Lounge 1 präsentiert sich offen auf der Fläche der Mainarea. Trotz des offen gehaltenen Setups, grenzt sie sich durch hohe Sitzmöbel am Rand und eine kleine Erhöhung der Fläche klar ab. Man fühlt sich nicht, wie bei den anderen Bereichen, in eine andere Welt versetzt und wird häufig durch Einflüsse um diesen Bereich herum abgelenkt. Die Lounge war insgesamt sehr schlicht gestaltet und es fehlte leider der Charme und die Atmosphäre, die bei den anderen Bühnen zu finden war. Für die Abendveranstaltung wurde die Keynote Lounge in eine Lounge für Award-Nominierte umgewandelt. Hierfür wurden die hohen Möbel am Rand und die Leinwand entfernt, die grauen, gepolsterten Stühle in der Mitte blieben stehen. Der Bereich wurde jedes Mal, sobald die nominierten auf die Bühne gerufen wurden, mit Spotlights beleuchtet.
Tristan Rebischke, Student am treibhaus 0.8

 

 

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