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Markenwelten im Kliemannsland

Unter Leitung von Philipp Dorendorf,  CD bei EAST END in Hamburg,  begann unser Workshop im Kliemannsland verhältnismäßig konservativ, und wir lernten entlang klassischer Markenwelten von Flagshipstores bis hin zu Themenparks eine wichtige Lektion.
Um eine erfolgreiche Markenwelt zu erschaffen, reicht es nicht, die Marke als Ganzes wahrzunehmen. Tief in die Marke einzudringen und sie in ihre Elemente zu zerlegen, ist der erste und wichtigste Schritt, um eine Marke in den Raum übertragen zu können und sie so in eine erlebbare Welt zu verwandeln.
Damit war unsere erste Übung klar: Wir mussten eine Marke analysieren. Doch welche? Sicherlich keine leichte Frage…
Glücklicherweise befanden wir uns bereits im einzigartigen Kosmos des Kliemanslands, und anstatt abstrakt über Marken zu sprechen, konnten wir eine unmittelbar um uns herum erleben.
Aufgeteilt in drei Gruppen – für die drei Elemente Haptik, Spirit und Experience – begannen wir die Elemente der Marke Kliemannsland zu analysieren. Neben Gesprächen, Beobachtungen und Interviews wurde auch ein haptisches Moodboard erstellt.
Mit diesem Verständnis bewaffnet, begann der letzte Teil unserer Übung. Wir fingen an, die Elemente des Kliemannslands zu übertragen. So erschufen wir Konzepte für ein Festival in Baulücken, Co-Working Räume für Kreative in Großstädten und weitere Ideen. Am Ende waren es aber nicht diese Konzepte, die uns in Erinnerung bleiben, sondern die Erkenntnis, dass wir Marken verstehen müssen. Wir lernten, wie wir diesen Prozess beginnen und wie wir so in der Lage sein werden, Marken besser in den Raum zu übertragen.

Der Autor:

Simon Sepper konnte nach langen Studienwirren seinen Abschluss in Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement machen und arbeitet seit Mai 2019 als Junior Concept Designer bei der Service Factory im wunderschönen München.

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