Tatort: Wohnzimmer. Köln.

Die digitale Transformation bricht alte Regeln und gestaltet unseren Raum neu. Digital oder analog – die beiden Ebenen verschmelzen. Der Raum schafft eine Plattform, wo sich Menschen vernetzen, Dialoge entstehen und Geschichten erzählt werden.

Die Geschichte von onliveline, dem Büro für Konzeption und Inszenierung, begann mit einem Holztisch in Petra Lammers Wohnzimmer. An diesem Holztisch wurde Hirnschmalz verbraten, guten Kaffee getrunken und mit Leidenschaft entwickelt.

Das Ziel von onliveline ist es bis heute, Inhalte zu produzieren und Geschichten zu kreieren. Storytelling heißt für Petra Lammers, nicht alles zu erzählen und die Komplexität der Inhalte zu reduzieren. Denn Storytelling verbindet einzelne Kommunikationspunkte durch eine Strategie, zu einer sich entwickelnden Geschichte. Immer mit dem Fokus die Menschen emotional zu berühren.

Petra Lammers vermittelt uns am zweiten treibhaus-Wochenende den anregenden Ansatz, ein Konzept nicht nutzerzentriert, sondern raumzentriert zu denken. Das heißt, sich als Konzepter die richtige Botschaft aus einem Kundenbriefing zu ziehen und sich die Fragen zu stellen: Was ist die Essenz, die der Raum erzählen muss? Was kann er von sich aus erzählen? Und wie können wir ihn gestalten, dass er erzählt, was er erzählen soll?

Elf Studenten, die konzentriert am Holztisch bei Petra im Kreativ-Atelier sitzen, viele spannende Eindrücke mitnehmen, neue Perspektiven kennenlernen und guten Kaffee konsumieren. Elf Studenten, die ab heute mit Adleraugen jeden Raum wie einen Tatort analysieren.

Die Autorin:

Laura Eberspächer ist als Polygrafin ins Berufsleben gestartet und hat sich im Bereich Branding, Design und Storytelling spezialisiert. 2018 hat sie ihren Bachelor in Multimedia Production mit der Vertiefung Branded Motion abgeschlossen. Um quer zu denken und starke Geschichten zu entwickeln, arbeitet sie als Junior Brand Manager bei der standing ovation ag in Zürich.