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treibhaus kommt rum – diesmal beim Ars Electronica Festival in Linz, part 1

Die Autorin in der „Sonic Wildness“

Das Ars Electronica Festival ist das international bedeutendste Festival der digitalen Kunst. Es präsentiert Trends und Zukunftsvisionen in enger Verbindung zu gesellschaftlichen Fragen. Die Besucher erleben Raum-Installationen, künstlerische Interventionen, Konzerte, Performances, Labor-Experimente, Workshops und Diskussionsforen. Die Ars Electronica findet jährlich im österreichischen Linz statt.  treibhaus 0.8-Studis stellen ihre Favoriten vor.

Sabrina Wyschkon, Volontarärin bei OCCASEO, Leipzig:

Räume neu erleben: „Sonic Wildness“ mit Usomo in der Postcity der Ars Electronica

Eine faszinierend-multisensorische Erfahrung gab es in der Postcity zu erleben:  Steffen Armbruster und Antye Greie Rapanti benutzen für „Sonic Wildness“ die Technik von Usomo und schaffen damit ein kurzes aber sehr intensives Erlebnis. Über Kopfhörer mit Usomo Trackingmodul, mehreren in den Räumen verteilten Sendern und einem Smartphone wurde hier eine 360 Grad Klangwelt geschaffen.
Ohne Erklärung erhielten wir am Eingang der Installation Kopfhörer und Smartphone und gingen vorsichtig in den ersten Raum. Hier wurde die Funktion schnell ganz intuitiv klar: Bei Annäherung an eine der herunterhängenden Kugeln wurde eine Botschaft durch den Kopfhörer lauter, während andere verstummten. Befand man sich zwischen zwei Kugeln, war ein Stimmgewirr mit Botschaften  zu hören.

FullSizeRender Neue Raum-Klang-Erfahrungen – treibhaus 0.8 Studis lassen sich inspirieren

Als nächstes betrat man einen dank schwarz-weiß Streifen-Muster psychedelisch anmutenden Gang. Hier waren es keine klaren Botschaften mehr, die über den Kopfhörer je nach Position vermittelt wurden, sondern vielmehr Töne und am Endes des Ganges lautes Geschrei- analog zum disharmonischen Verlauf des Musters am Gangende. Mit einem Schritt in den nächsten Raum verstummte allerdings das Geschrei abrubt. Hier gab es am Boden Steine, die Töne und Botschaften aussendeten.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass den Machern von Sonic Wildness ein sehr schönes, ja fast schon synästhetisch anmutendes Beispiel für die Nutzung von Usomo gelungen ist. Die Installation war mein persönlicher Favorit auf der Ars Electronica, weil ich das interaktive Erfahren des Raumes extrem spannend fand und davon überzeugt bin, dass die Technik sich sicherlich auch sehr gut für Szenogaphie, Ausstellungen, Bildung und Events nutzen lässt.

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