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treibhaus macht schlau – diesmal der Crashkurs „Text“

Eine Idee einfach und klar auf den Punkt bringen?
Manchmal reicht schon EIN Wort.

ATEMLOS DURCH DAS TEXT-UNIVERSUM

Schreibe einen Text über das Texten – eine dankbare Aufgabe, oder…? Aber nach Michael Veidts Workshop ist klar: Schreiben ist nicht Texten. Und umgekehrt. Veidt, Creative Director bei „federfrei“, vermittelte den Treibhäuslern in Köln nachdrücklich das oberste Marketing-Gebot: Kommunizieren statt Informieren!
Was folgte, war ein Parforceritt durch die Grundlagen des Textens in der Live-Kommunikation – prall gespickt mit Übungen. Die Herausforderung: unter Zeitdruck kreativ und treffsicher mit Sprache umzugehen und sich dann hinterher der Kritik der Runde zu stellen.

WIR SIND BILD

Ein überzeugendes Konzept will gut getextet sein. Und das heißt: Bilder im Kopf erzeugen. Knapp, präzise und gewitzt formuliert. Am Beispiel der BILD-Zeitung enthüllte Veidt die Mechanismen plakativer Sprache. In direkter praktischer Anwendung durfte jeder Volontär seinen Nebenmann (bzw. Nebenfrau) in einer Schlagzeile charakterisieren und anhand realer oder fiktiver Produkte das Verfassen von Punchlines üben.

NASCHST DU NOCH ODER BAUST DU SCHON?

Vom Texten allein können Live-Events nicht leben – irgendwas muss man ja auch im Raum inszenieren. Michael Veidt erläuterte Hilfsweisen zur Mottofindung und zur Ableitung von Ideen und Raumkonzepten – schön veranschaulicht an einem Case aus seinem Agenturalltag. Im Anschluss ging es in Kleingruppen an die Umsetzung von Einwortmotto-Konzepten: Aus Schokolade wurden wunderbar fantasievolle Entwürfe für Messestände gebastelt.

text SchokoLaden
   text Schokolesque

SKANDALISIEREN & EMOTIONALISIEREN

Was wäre ein Event ohne das vielbeschworene Storytelling? Ohne die Geschichten von Gut und Böse, Helden und Widersachern? Wie man aus einer Mücke einen Elefanten macht, demonstrierte Veidt mithilfe eines hübschen Einspielers der SWR3 latenight-Show (https://www.youtube.com/watch?v=g3i8bkDh3is). Diesen letzten Block hätte man sich vielleicht ein wenig ausführlicher gewünscht, doch wurden auf unterhaltsame Weise Grundlagen gelegt, die zur weiteren Vertiefung einladen.

Adrenalingepeitscht (Waren es die vielen Übungsaufgaben in der Kürze der Zeit oder doch der starke Kaffee in der Gastgeberagentur?) verließen vierzehn rauchende Köpfe den Raum. Der Großteil der Gruppe war angetan und inspiriert. Was alle mitnehmen: Texten ist hartes Handwerk, aber auch unerlässliche Basis für die konzeptionelle Arbeit. Nichts für Bambis!*

*) Credits to Mitvolontär Lars-Erik Jansen.

Die Autorin:

Jenny Albers Jennifer Christina Albers studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie und ist zurzeit Konzeptions-Volontärin bei Wilkenwerk in Hamburg.

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