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treibhaus macht schlau – diesmal: Workshop Veranstaltungsdramaturgie

Dramaturgie kann man lernen. Der dramaturgische Spannungsbogen gehört zum kleinen Einmaleins jedes Geschichten-Erzählers, egal ob er klassische Dramen schreibt, coole Film-Drehbücher – oder gute Veranstaltungskonzepte.

Gib mir some Drama, Baby!
Ein glühender Sonnenstrahl schnellt an einem dunkelroten Samtvorhang vorbei, verweilt wie ein brennender Pfeil auf meinem Gesicht, weckt mich aus meinem traumlosen Schlaf. Langsam versuche ich meine bleiernen Augen zu öffnen. Ein hämmernder Schmerz durchzieht meine Schläfen. Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Orientierungslos blicke ich mich im Raum um. Wo bin ich und was zur Hölle mache ich hier? Ein Klingeln reißt mich aus meiner Schockstarre. Neben dem Bett steht ein altes Schnurtelefon, zögernd und mit zitternder Hand hebe ich den Hörer, ich wage kaum zu atmen. „Hallo?“
Und, neugierig? Willst du wissen, wie es weitergeht? Dann habe ich bis hierhin schon mal alles richtig gemacht. Jedoch nicht nur beim Texten braucht es einen Spannungsbogen, auch bei gut ausgearbeiteten Events gibt es einen dramaturgischen Ablauf und genau damit haben wir uns ausgiebig mit Fabian Frauendorf (Kreativdirektor bei OCCASEO) beschäftigt.

1. Akt – Auftakt
Vorherrschende Stimmung bei den Treibhäuslern, gespannt. Müdigkeit wurde ausgeklammert. Zuerst gab es einen kurzen Überblick über den kommenden Tag. Ein schöner Auftakt, der Orientierung schaffte und uns ins Thema einleitete. Nach der Exposition von Fabian über den dramaturgischen Aufbau eines Events, ging es anschließend in die letzte Bearbeitungsphase unserer bereits entwickelten Konzepte. Welche Inszenierungsmittel werden wann, wie eingesetzt?

2. Akt – Höhepunkt
Intensive Stimmung und rauchende Köpfe. Wo ist der „Point of view“, wann holen wir die Teilnehmer am besten ab, wie ist ihre Gefühlslage, mit welchen Elementen steuern wir die Veranstaltung und was ergibt überhaupt Sinn? Am Ende gab es bei allen den „Aha, so läuft der Hase“-Moment. Wir benötigen Handlungen, Charaktere, eine Erkenntnis, Musik und das alles richtig platziert, um einen echten Bogen zu spannen.

3. Akt – Ausklang
Stimmung, zufrieden. Stolz und erleichtert unsere Konzepte abgeschlossen zu haben. Wir alle haben Fabians Botschaft verstanden, besonders wichtig erschien uns dabei, dass der Teilnehmer den roten Faden auch inszenatorisch spürt und erlebt. Jede Situation hat ihre Wirkungsweise, es braucht eben mehr als nur eine schöne Kulisse. Das Erlebnis fängt schon bei der ersten Kontaktaufnahme an.

Ach ja, wer war am Telefon?  Ich glaube, den Teil der Geschichte erzähle ich ein andermal. Danke fürs Lesen!

Die Autorin:
 Sarah Többen hat einen Bachelor in Mediendesign und macht gerade ihr Konzeptionsvolontariat bei pro event live-communications in Heidelberg.

 

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