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treibhaus macht schlau – diesmal: Workshop Content-Marketing

Früher war der Konsument ein Hund. Dankbar schnappte er nach jedem Leckerli. Heute ist er autonom wie eine Katze. Die spielt nur mit, wenn sie wirklich Lust dazu hat. Man muss sich schon um sie bemühen und ihr was Passendes bieten. In der Marken-Kommunikation heißt das Content.

Und wer ist jetzt dieser Content?
Agentursprache war noch nie einfach. Eigentlich braucht man ein eigenes Lexikon um sie zu verstehen. Agentursprache – Deutsch, Deutsch – Agentursprache.
Beliebtes Beispiel: Content. Alle sprechen drüber! Aber was genau ist Content und wie setzt man Content Crossmedial ein? Darüber sprach Sabine Wissdorf, Creative Director bei Ogilvy Content Cube mit uns, an unserem 5. treibhaus-Wochenende in Düsseldorf.

Gleich zu Beginn merkten wir, die Definitionen des Buzzwords Content sind sehr unterschiedlich. Jeder treibhäusler schrieb seine eigene Definition auf und siehe da – einheitlich ist ehrlich gesagt etwas anderes. Aber nicht nur uns geht es so, von Gründerszene bis Horizont, jeder hat da so seine eigene Meinung. Was wir uns jedoch fragten; gibt es Content nicht schon immer? Irgendein Inhalt muss doch kommuniziert werden! Ob guter oder schlechter Inhalt, bleibt fragwürdig, aber neu ist das alles irgendwie nicht.
Was sich aber verändert hat, ist der Konsument. Oder wie Sabines es formulierte, der Nutzer ist vom Hund zur Katze geworden. Unkontrollierbar macht er das, was er am liebsten machen möchte. Er entscheidet jetzt selbst was er anschaut und was nicht. Und vor allen Dingen wann und auf welchem Kanal. Was nicht interessant genug ist oder unglaubwürdig erscheint, wird weggeklickt oder fies kommentiert. Das klingt erst mal ganz schön hart, aber durch die Aufmerksamkeit der Nutzer ist der Content ehrlicher und transparenter geworden.

Wir merken also, Content wird nicht mehr ausschließlich vom Brand produziert. Dank Social Media ist aus dem Monolog ein Dialog geworden. Es besteht ein permanenter Austausch von Brands, Usern und Influencern auf You Tube, Twitter, Instagram und Co. Das bedeutet eine Menge Content und den gilt es zu orchestrieren.

Für uns als Konzeptioner heißt es deswegen, genau abzuwägen, was wir zu erzählen haben und was davon unsere Zielgruppe interessiert. Auf welchen Social Media Kanälen ist unsere Zielgruppe unterwegs? Welcher Influencer ist glaubwürdig und passt zur Marke? Puuuh, hört sich erst mal ganz schön kompliziert an! Aber dank Sabines Aufgaben, die wir im Laufe des Tages in Teams bearbeiteten, sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Die treibhäusler bleiben dran am Social-Media-Content-Ball! Dann klappt es auch bald mit Snapchat und Periscope.

Die Autorin:
Theresa Hütte hat einen Bachelor in Innenarchitektur und absolviert ihr Volontariat bei DO IT! in Düsseldorf.

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