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Wo kommen nur all diese Ideen her?

IDEEN! Das ist ein großes Wort für Konzeptioner*innen. Aber wie kommen die Kreativen dieser Welt nur immer auf so glorreiche Einfälle? Ziehen sie sie sich einfach aus den Fingern? Wachen sie nachts auf und schreiben ihre Träume auf? Ist das ein Talent und man hat es oder eben nicht? Sind Kreative nicht immer auch ein bisschen verrückt? Bin ich verrückt? Bin ich verrückt genug? … Fragen, die in einem dann eben so herumschwirren.

Eine Antwort darauf gab es spätestens zum ersten Treibhaus-Wochenende: Ideen kann man lernen. Dafür gibt es tausende Techniken, in die man eintauchen kann. Aber ein bisschen verrückt sein kann ja bestimmt auch nicht schaden. Wir Menschen sind kreativ und müssen es nur aus uns herauskitzeln. Das geht zum Beispiel mit Hilfe des Design Thinking Prozesses. Zu dieser Methode gehört natürlich das Ideen-Feuerwerk, das super coole, unkonventionelle und treffende Einfälle hervorbringt. Aber nicht ohne die strategische Vorarbeit, in der man seinen Kunden und dessen Zielgruppe durchleuchtet und verstehen lernt. Denn wie wollen wir Menschen erreichen, wenn wir nicht wissen was sie bewegt? Wie steht unser Publikum zu dem Thema des Events? Was müssen wir im Vorhinein an Wissen sammeln, um die richtige Linie in der Ideenfindung zu verfolgen? Wir wollen ein echtes Erlebnis kreieren, das die Gefühle der Besucher erreicht. Gefühle, die in ihnen Gedanken hervorrufen. Gedanken, die das Kommunikationsziel des Adressaten treffen. Der analytische und strategische Part in der Konzeptentwicklung ist mindestens genauso wichtig wie das Ideen-Feuerwerk. Denn die beste Idee hilft nichts, wenn sie nicht die richtige Mission verfolgt.

Unsere Aufgabe während des ersten Workshops war es, in drei Gruppen jeweils ein Kommunikationsziel für einen echten Fall zu bestimmen. Weil jeder anders denkt, bringt auch jeder anderen Input mit. Das macht die Arbeit so spannend. Wir lernen von den Anderen, während wir ihnen etwas beibringen. Und so kommt es, dass drei Gruppen unterschiedliche Kommunikationsziele entwickeln. Im echten Leben könnten wir drei verschiedene Agenturen sein, die um den Zuschlag eines Projekts buhlen. Dann geht es darum, den treffendsten und vielversprechendsten Weg für den Kunden einzuschlagen.
Und wenn die Strategie feststeht, können wir endlich verrückt sein. Wir sind nicht schüchtern und wir sind nicht wertend, wenn wir alles ausspucken was uns zu der Aufgabe in den Sinn kommt. Alles ist erlaubt! Keine Tabus! Glauben wir an das Potenzial unserer Kreativität und spinnen herum! Erstmal geht alles! – lautet die Devise. Nur, währenddessen sollten wir uns immer wieder an die Strategie erinnern.

Die Autorin:

Anja Schwarz studierte Theater- und Medienwissenschaften und Ökonomie, bevor sie in einem Auslandspraktikum im Libanon erste Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von Jugendveranstaltungen zur Konfliktlösung sammelte. Sie hat ein Faible für Performancekunst und liebt das Tanzen. Ideenfeuerwerke zündet sie nun als Volontärin der Konzeption bei CB.e in Berlin.

 

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